„Das Supertalent“ Folge 2: Downsyndrom-Tanzgruppe und Mr. Gay South Africa

"Das Supertalent" Folge 2: Downsyndrom-Tanzgruppe und Mr. Gay South Africa
"Das Supertalent" Folge 2: Downsyndrom-Tanzgruppe und Mr. Gay South Africa

Foto: RTL / Stefan Gregorowius

09.10.2021 18:00 Uhr

Auch in der zweiten Folge "Das Supertalent" gibt es wieder jede Menge spannender und aufsehenerregender Acts zu bewundern - unter anderem eine Tanzgruppe mit klarer Botschaft und einen singenden Bauchredner.

Am kommenden Samstagabend (9. Oktober 2021) gibt es schon die zweite Ausgabe „Das Supertalent“ auf RTL zu sehen. Lola Weippert und Chris Tall präsentieren mal wieder die grandiosesten oder auch fragwürdigste Leistungen aus den Bereichen Comedy, Tanz oder Gesang. Neben den Star-Magiern Andreas und Chris Ehrlich aka Ehrlich Brothers, Motsi Mabuse und Michael Michalsky nimmt ab dieser Woche auch Chantal Janzen Platz am Jurypult: „Nach dem ESC ist es echt eine große Ehre, das deutsche Supertalent zu machen. Ich liebe diese Show einfach“, so die Schauspielerin und Moderatorin.

Auch Moderatorin Lola Weippert freut sich auf einen Abend, der einmal mehr ganz im Zeichen von Vielfalt und Diversität steht: „‘Das Supertalent‘ – das ist die größte Wundertüte im deutschen Fernsehen. Unsere Talente – die sind auf der einen Seite so verrückt, sie sind sehr emotional und sie sind vor allem SO witzig.“

Karabo Morake ist auch Mr Gay South Africa

Tänzerisch wird besonders einer für Aufsehen sorgen: Karabo Morake (30) aus Konz (Rheinland-Pfalz) ist eigentlich studierter Anwalt. Er wurde in Südafrika geboren und zog aus einem ganz besonderen Grund nach Deutschland: für seine große Liebe Max. Karabo und sein Ehemann sind bereits aus den Medien bekannt, sie waren das homosexuelle Pärchen, das sich in Konz das Ja-Wort gab. Da sein Abschluss als Jurist hier lange Zeit nicht anerkannt wurde, eröffnete Karabo eine Tanzschule. Tanzen ist die große Leidenschaft des Anwalts, der übrigens auch Mr. Gay South Africa ist, besonders Freestyle, Zumba, Latein, Standard, Hip-Hop haben es ihm angetan. Für‚Das Supertalent‘ plane er aber etwas ganz Besonderes.

Auf der Bühne von „Das Supertalent“ präsentiert er einen eindrucksvollen und energiegeladenen afrikanischen Tanz. Eine besondere Überraschung wird sein Auftritt vor allem für Landsfrau Motsi Mabuse, die nichts von seiner Teilnahme weiß. Die beiden kennen sich seit vielen Jahren, sind einander aber noch nie persönlich begegnet.

"Das Supertalent" Folge 2: Ein tanzender Anwalt und ein Bauchredner, der singt

Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Comedy und Gesang: Ja das geht!

Warum nicht mal Comedy und Gesang verbinden? Das dachte sich Cesar Dias (38) aus Lissabon (Portugal). Dias ist Zirkus-Comedy-Artist in vierter Generation. Früher hat er die Menschen als Clown unterhalten, aber schon sehr früh sein Gesangstalent entdeckt. Die Leidenschaft fürs Singen hat er schließlich mit seiner Comedy-Kunst verbunden – und das mit Erfolg. Für seine Auftritte wird der zweifache Vater weltweit gebucht und hat schon zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen. Ob das reicht, um auch die Jury für sich zu gewinnen?

"Das Supertalent" Folge 2: Ein tanzender Anwalt und ein Bauchredner, der singt

Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Hier muss Michael Michalsky mit ran

Und man kann noch zwei weitere Talente miteinander verbinden – das Bauchreden und das Singen. Reto Hofstetter arbeitet seit über 35 Jahren als ausgebildeter Tenor in der Schweiz. Inspiriert vom amerikanischen Pendant von „Das Supertalent“ erlernte er das Bauchreden und -singen. Mit seinem Talent möchte der 52-Jährige Menschen etwas Neues und Außergewöhnliches zeigen und interpretiert alte Klassiker wie „Der Erlkönig“ neu. Auch Liebesduette singt er gern mit seinen Puppen. Beim Supertalent holt er neben seiner Handpuppe, ein italienischer Sänger, noch einen weiteren Bühnenpartner für sein Terzett auf die Bühne: Juror Michael Michalsky. Für eine gelungene Show zeigt der Modedesigner vollen Einsatz: „No Business like Showbusiness“.

"Das Supertalent" Folge 2: Ein tanzender Anwalt und ein Bauchredner, der singt

Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Was an dieser Tanzgruppe so besonders ist

Für Aufsehen wird das Inclusion Dance Project aus Turin (Italien) sorgen. Die Gruppe hat ein klares Ziel: „Wir sind in Deutschland, um eine Botschaft zu vermitteln.“ Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Genny hat Ivan Zappetti eine ganz besondere Tanzgruppe zusammengestellt: „Wenn sich ein ‚normaler‘ und ein diverser Mensch im Alltag begegnen, tendieren sie dazu, sich voneinander zu isolieren. Und dadurch entsteht eine Barriere“ – und genau diese Barriere wollen die beiden aufbrechen. In den Kursen ihrer Tanzschule sind Menschen mit und ohne Einschränkung gleichermaßen willkommen. Für das „Inclusion Dance Project“ haben sie Tänzer mit Downsyndrom und uneingeschränkte Tänzer:innen zusammengebracht und zeigen beim Supertalent unter Einsatz von Licht und Projektion eine berührende Performance, die Zeichen setzt.

„Das Supertalent“ am Samstag um 20:15 Uhr auf RTL.