Massimo Sinató: Üble Vorwürfe gegen den „Let’s Dance”-Star

Leni HübnerLeni Hübner | 04.03.2022, 19:38 Uhr
Massimo Sinator mit hellem Hut und dunklem Mantel
Massimo Sinator mit hellem Hut und dunklem Mantel

Foto: IMAGO/ Future Image

Eigentlich gehörte Massimo Sinató immerhin zu den Lieblingstänzern der Fans, doch das Blatt hat sich trotz Amira Pocher gewendet. Der „Let’s Dance“-Star erfährt einen echten Shitstorm.

Die Karriere von Massimo Sinató (41) bei „Let’s Dance“ war rasant. Seit er 2010 in der dritten Staffel zum Team der Profitänzer kam, um mehr oder weniger begabte Promi-Damen auf dem Parkett möglichst gut aussehen lassen, zählt er neben der Jury mit Joachim Llambi (57), Motsi Mabuse (40) und Jorge González (54) zu den Lieblingen des RTL-Formats.

Vom Liebling zum Buhmann

So führte Sophia Thomalla (32) 2010 auf das Siegertreppchen und Rebecca Mir (30) 2012 erst auf den zweiten Platz und später dann zum Traualtar. Die Zuschauer verziehen Massimo Sinató, dass er – weil mit Tanja Kuschill (39) verheiratet – moralisch gar nicht frei war für das Model, das seine Karriere bei GNTM begann.

Nachdem Massimo dann mit Lili Roncalli (23) 2013 erneut die Show gewann, konnte er sogar eine Babypause einlegen, ohne an Bekanntheit einzubüßen.

Massimo Sinató werden auch Affären angedichtet

Mit seinen durchweg gutaussehenden Tanzpartnerinnen versteht er sich also meist so gut, dass dem Strahlemann, Tanzsporttrainer und Choreografen fortwährend Affären angedichtet werden. Das funktioniert dieses Mal nicht und das liegt nicht an Amira Pocher (29). Das sehen auch die „Let’s Dance“-Fans, die sich über den Tänzer im Netz empören: „Massimo sollte sich nicht so in den Vordergrund tanzen“, heißt es im Feed zur Sendung auf Instagram. Und: „Ich habe Massimo mal sehr gerne bei ‚Let‘s Dance‘ gesehen, aber irgendwie ist das vorbei, liegt auch an seiner Art, seinem Auftreten.“

Es gibt auch Schummel-Vorwürfe gegen „Let’s Dance“ von Ex-Profitänzern.

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Null Bock auf „Let’s Dance“

Man wirft ihm Arroganz vor und dass er einen Egotrip fahre. „Man merkt leider, dass Massimo in diesem Jahr keinen Bock auf ‚Let‘s Dance‘ hat und deswegen auch diese unvorteilhafte Choreo gemacht hat“, meint ein anderer Fan und bemerkt, dass Amira Pocher die Leidtragende ist. Die bekommt im Gegenzug sehr viel Zuspruch, für ihre sympathischen Auftritte.

Weil Amira Pocher ein Vollprofi ist, hört man von ihr offiziell natürlich kein Gejammer über Massimo. Im Gegenteil. Sie sendet Storys von der Generalprobe mit allen Beteiligten, er füllt seinen Kanal mit Videos von seinem Hairstyling. Ok, das ist gemein und das macht er sicher nicht jeden Tag, aber heute ist es so. Beide verlinken den jeweils anderen nicht, was bei Instagram als Code erkannt wird, dass Amira Pocher und Massimo Sinató kein Team sind – immerhin hat er Zeit, RTL und „Let’s Dance“ im Post zu markieren.




Rebecca Mir ist Team „Amira“

Ob Rebecca Mir ahnt, dass sich ihr Mann gerade die TV-Zukunft versaut? Zumindest jubelt sie lieber Amira auf Instagram zu als Massimo Sinató, der dafür Applaus von Lili Roncalli bekommt – die beiden sind seit der Show tatsächlich befreundet. Davon ist das Team 2022 bei „Let’s Dance“ weit entfernt.

Beim letzten Tanz mäkelte auch Joachim Llambi: „Kaum ist der Massimo da, steht das Bett wieder auf der Fläche, das ist sensationell.“ Dabei ist auch dem Juror aufgefallen, dass das Knistern, das Massimo bei seiner Bett-Nummer mit Rebecca Mir in der TV-Show rüberbrachte, bei Amira Pocher und ihm fehlte. Hier wirbelte Massimo Sinató seine Tanzpartnerin herum, um die Solo-Parts in der Salsa-Nummer in vollen Zügen zu genießen.

Neuer Tanzpartner für Amira Pocher

Wunschkandidat der Fans für Amira Pocher ist: Andrzej Cibis (34). Der kuriert nur gerade seine Corona-Infektion aus. Die Fans lassen trotzdem keine Ruhe, es werden auch Rufe nach dem Ukrainer Vadim Garbuzov (33) oder dem Russen Evgeny Vinokurov (31) als Ersatzpartner laut, egal, ob die zur Verfügung stehen oder nicht. Amira Pocher hat die „Let’s Dance“-Fans auf ihrer Seite.

Dabei sah das anfangs gar nicht danach aus. Da wurde Amira Pocher beschimpft, weil sie als Sidekick von ihrem Mann Oliver Pocher im TV ordentlich austeilt. Mit ihren Lästerattacken hat sie sich nicht viele Freunde gemacht in der Tanz-Community, scheint es. Aber seit ihrem ersten Auftritt ist das vergessen: Mit ihrem Charme, ihrem Einsatz, ihrer Lust am Tanzen und ihrer Freude hat sie alle auf ihre Seite gezogen. Das könnte Massimo Sinató sich nun als Vorbild nehmen, bevor diese Staffel sein Ende bei „Let’s Dance“ besiegelt.

So lief es bei „Let’s Dance“ in der 2. Show

Amira Pocher und Massimo Sinató heimsten in der zweiten Show am 4. März mit einem Slowfox 17 Punkte ein. Das war nicht nur besser als in der letzten Woche, sondern auch recht überraschend, nachdem Llambi und González zuvor noch recht harsch geurteilt hatten.

Vor der endgültigen Entscheidung hatten viele Zuschauende wohl vermutet, dass besonders die zurückgekehrte Sayn-Wittgentstein einen schweren Stand haben würde. Stattdessen mussten aber Ülker, Ochsenknecht und Basile bangen. Schließlich war nach mehr als vier Stunden Liveshow klar, dass überraschend das junge Model Cheyenne die Sendung verlassen muss.

Das ist Massimo Sinató

Profitänzer Massimo Sinató wurde 1980 in Mannheim geboren und bezeichnet sich selbst als waschechten „Mannemer Bu“. Seinen südländischen Namen und sein Aussehen hat er seinem italienischen Vater zu verdanken. Seine Liebe zum Tanzen entdeckte Massimo bereits im Alter von zehn Jahren.

Seit 1992 nahm er regelmäßig an Amateurturnieren der Standard- und Lateintänze teil und besuchte den Ballettunterricht. Auf seinem ersten Turnier landete er direkt auf dem Siegertreppchen. 2003 zog er nach Amsterdam und bildete sich in den Bereichen Schauspiel und Tanz fort. Im Jahr 2008 belegte er Platz zwei der deutschen Rangliste und holt Bronze bei den zentraleuropäischen Meisterschaften. Massimo wurde insgesamt viermal in Folge Bayerischer Meister im Latein, war dreimal Finalist der Deutschen Meisterschaften, Belgischer Meister und siegte mehrfach bei nationalen Turnieren.

Massimo versucht sich als Designer

2016 war Massimo bei „Deutschland sucht den Superstar“ als Tanzcoach für die Kandidaten im Recall auf Jamaica tätig. Zudem war er Choreograph bei der 15. Staffel von „Germany´s next Topmodel.“ Dort hat er Heidi Klum zusätzlich als Gastjuror in Los Angeles unterstützt. Es folgten weitere TV-Auftritte, unter anderem bei „5 gegen Jauch“ (RTL, 2017) und „Alles was zählt“ (RTL, 2014). Genauso wie das Mitwirken als Darsteller bei der Krimserie „Heldt“ (ZDF, 2019).

Eine weitere Leidenschaft von Massimo Sinató ist das Entwerfen von Mode.

Die aktuelle Staffel von „Let’s Dance“ zeigt RTL freitags, jeweils ab 20:15 Uhr. (KT/SpoN)