NFTs – so revolutionieren Non-fungible Tokens die Filmindustrie

Theresa HölzlTheresa Hölzl | 09.03.2022, 05:56 Uhr | ANZEIGE
NTFs - so revolutionieren Non-fungible Tokens die Filmindustrie
NFT nonfungible Token Konzept auf dunklem Hintergrund

Shutterstock/ Sashkin

Nachdem NFTs bereits dabei sind, die Kunstindustrie zu revolutionieren, passiert das Gleiche jetzt auch in der Filmindustrie.

Filmprojekte werden mit Non-Fungible Tokens finanziert und erlauben NFT Holdern, am Prozess teilzuhaben. Wie funktioniert das und wie wird sich die Filmbranche durch NFTs verändern?

NTFs kurz erklärt

Bevor wir das eigentlich Thema behandeln, möchten wir für Einsteiger kurz erläutern, was ein NTF eigentlich ist. Es handelt sich um Token – ein Symbol für einen Wert. Ein Token kann fungible (austauschbar) oder non-fungible (nicht austauschbar) sein. Ein Non-fungible Token ist also ein digitaler Wert, der nicht eins zu eins getauscht werden kann.

Darin unterscheiden sich NTFs von Kryptowährungen, die bereits von zahlreichen Anbietern wie zum Beispiele dem mBitcasino verwendet werden. Diese können beliebig getauscht werden und behalten denselben Wert. Non-Fungible Tokens hingegen kann man mit Kunstobjekten wie vergleichen, die einen individuellen Wert besitzen. Wenn man sie tauscht, erhält man in der Regel nicht den gleichen Wert.

NTFs - so revolutionieren Non-fungible Tokens die Filmindustrie
NFT nicht fungible Token Kryptokunst.

Shutterstock / steved_np3

Non-fungible Tokens in der Filmindustrie

NFT Projekte stellen eine komplett neue Weise dar, Filme zu finanzieren und beteiligen die Holder an den eingespielten Einnahmen. Anders als viele andere NTF Projekte, die im wirklichen Leben keinen besonderen Wert darstellen, zeigen uns Movie NTFs das tatsächliche Potential. Wenn Crypto Communities sich zusammenschließen, sind sie in der Lage, gemeinsam positive Veränderungen in Business Abläufen zu erschaffen.

Die NFT Community Arabian Camels hat den 50 Mio US Dollar Hollywoodfilm „Antara“ produziert. Er basiert auf dem Leben des altägyptischen Ritters Antarah Ibn Shaddad.
Er wurde mit der Kryptowährung MoonPay finanziert. Antara ermöglicht es den Holdern als erster NTF Film, digitale Rechte an einem Hollywood Movie zu erwerben und an Kassen- und Streaming Einnahmen beteiligt zu sein.

Der Produzent von Antara, Josef Brandmaier, erklärte, dass der Einfluss von Arabian Camels in Hollywood immens sein wird. Dieser aufregende und revolutionäre Schritt wird das Leben der Filmindustrie bereichern.




Movie NTFs eröffnen neue Wege

Während Movie NFTs genau wie andere NFTs funktionieren, setzen sie sich durch eines enorm von der Masse ab: sie verbinden digitale und reale Welten. NFT Holders haben Anteile am Inhalt oder den Rechten des Films. Außerdem können sie die NFTs einsetzen, um bereits Erträge zu erhalten, während der Film noch in der Produktion ist.

NFT Holder können während der gesamten Reise des Films investieren und ihr Kapital dafür einsetzen, um mit ihren digitalen Tokens beträchtliche Erträge zu verdienen. Mitglieder einen solchen NFT Community können sogar eine Rolle im Film bekommen, als Produzent miterwähnt werden oder exklusiv am Drehort die Schauspieler und die Crew zu treffen.

All das war mit der traditionellen Weise der Filmfinanzierung und strengen Eigentumsrechten nicht möglich. Movie NTFs geben dem Publikum die Gelegenheit, eine neue Generation von Schauspielern, Autoren und Regisseuren zu unterstützen und sogar eigene Filmideen zu realisieren.

Anndy Lian, Chairman von BigONE Exchange sagte kürzlich, es werde interaktive Filmszenen geben, in denen der Zuschauer auf der großen Leinwand live NFT Geschenke erjagen kann. Produktwerbungen könnten durch die Nutzung von Block Chains und Kryptowährungen ebenfalls interaktiv gestaltet werden. Das alles wird die Finanzierung von Filmen auf das nächste Level bringen.

NTFs - so revolutionieren Non-fungible Tokens die Filmindustrie
NTFs eröffnen der Filmindustrie neue Wege.

Shutterstock / metamorworks

NTFs in der „Indie“ Filmbranche

In der Indie Filmindustrie haben NTFs definitiv ihren Einzug gehalten. Der Neuling Kevin Smith kündigte im April letzten Jahres an, er würde seinen kommenden Horrorfilm “Killroy Was Here” als NTF versteigern.

Er bemerkte, „wer den Film kauft, sollte ihn traditionell vermarkten – oder aber einen Film besitzen, den keiner anderer jemals sehen wird”. Die Versteigerung von Killroy war tatsächlich eine innovative Version von dem, was er 1994 bereits gemacht hatte. Er hatte seinen ersten Film „Clerks to Sundance“ and Miramax verkauft.

Jennifer Espositos Pläne sind weitaus ambitionierter. Die „The Summer of Sam“ und „The Boys“ Darstellerin bereitet mit dem Indie Projekt „Fresh Kills“ ihr Debut als Regisseurin vor.
Sie finanziert ihren Film mit einer Kombination von NFTs und ein neuartiges öffentliches Angebot, Anteile am Film zu verkaufen. Investoren, die das Projekt unterstützen möchten, können Fresh Kills, Inc. Wertpapiere kaufen, die an der digitalen Börse Upstream gehandelt werden.

Das Ziel zum Börsengang sind 5 Mio – 3,9 Mio kommen aus dem Fresh Kills Budget. Der rest wird durch den Verkauf von NFTs finanziert, die mit dem Projekt in Zusammenhang stehen. Auf diese Weise wird gleichzeitig eine Fangemeinde aufgebaut, die sich den Film anschauen wird, sobald er veröffentlicht wird.

Fazit – mit NTFs geht die Finanzierung von Filmen neue Wege und eröffnet neue Welten – sowohl für Filmemacher als auch für das Publikum (KTAD)