Bauern, Lehrer oder Juristen: DIESE Berufsgruppen haben den meisten Sex

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24.09.2021 19:14 Uhr

Piloten, Ärzte oder doch Polizisten? Welche Berufsgruppe hat wohl am häufigsten Sex? Forscher haben nachgefragt und so herausgefunden, welche Berufsgruppen am ausgelasteten durch ihr (Liebes)leben gehen.

Seid ihr mit eurem Sexleben nicht zufrieden, kann das vielleicht mit eurer Berufswahl zu tun haben. Denn laut einer britischen Studie hat eine Berufsgruppe die Nase ganz weit vorne.

Menschen denken gerne in Klischees: Piloten treiben es regelmäßig mit den Stewardessen, Ärzte angeln sich jedes Wochenende eine andere Frau und Polizisten machen besonders außerhalb ihres Dienstes gerne Gebrauch von ihren Handschellen. Auch wenn gewisse Berufsgruppen eine hohe Attraktivität ausstrahlen, sind diese drei nicht einmal unter den Top 5. An dieser Stelle greifen wir etwas vor: Prostituierte waren nicht Teil dieser Studie. 😉

Quantität und Qualität des Sexuallebens haben nicht nur mit dem Beruf zu tun.

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Landluft macht Lust

Der britische Ableger des schwedischen Sextoy-Herstellers LELO UK nahm sich dieser spannenden Frage an und kam zu einem verblüffenden Ergebnis. Befragt wurden 2.000 Menschen. Wie sehen ihre Sexgewohnheiten aus und – ganz wichtig – welchem Beruf gehen sie nach?

Laut dieser Umfrage sind Landwirt:innen die sexuell aktivsten. Stolze 33 Prozent gaben an, mindestens einmal am Tag Sex zu haben. Mit diesem Hintergrundwissen bekommt „Bauer sucht Frau“ irgendwie eine ungewohnt schlüpfrige Komponente…

Landwirt:innen haben offenbar ein reges Sexualleben.

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Platz 2 und 3 gehen an…

Den zweiten Platz der sexuell aktivsten Berufsgruppen beanspruchen Architekten für sich. Ganze 21 Prozent der Befragten sagten aus, sich täglich in den Laken zu wälzen. Offensichtlich macht geistige Arbeit, gepaart mit Fingerfertigkeit und hoher Konzentration Lust auf mehr.

Das würde zumindest den dritten Platz erklären: 17 Prozent der Friseure gaben nämlich an, sich jeden Tag ihrer sexuellen Lust hinzugeben.

Bei Architekten liegt nicht nur Arbeit in der Luft.

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Die sexuellen Schlusslichter: Die Kreativ-Branche…

Platz 4 ergatterte sich die PR-Branche. Zu viele Termine und Zeitdruck machen müde und letztendlich lustlos? Den Hintergrund untersuchte die Studie nicht, aber äußerst stressige Jobs gehen oft mit einem kargen Sexualleben einher.

So auch bei Platz 5: Lehrer:innen und Jurist:innen. Letztere erklärten sogar, nicht nur sehr selten Sex zu haben, sondern zudem auch wenig auf ihre Kosten zu kommen. 27 Prozent der Juristinnen gaben an, ihren Orgasmus nahezu jedes Mal vorzutäuschen. Der Grund ist nicht bekannt, wäre aber sehr interessant. Liegt es womöglich am Sexualpartner, oder soll das Nümmerchen nur schnell vorbei sein, weil morgen früh ein wichtiger Fall gewonnen werden will…?

Menschen der PR-Branche haben offensichtlich wenig Sex.

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Journalisten haben nur 12 Mal im Jahr Sex

Briefings, Deadlines oder Schreibblockade? Was stresst uns so sehr, dass die Berufsgruppe der Journalisten scheinbar so sexfaul ist? Unfassbare 20 Prozent gaben preis, nur einmal im Monat Sex zu haben. Das können und wollen wir natürlich nicht glauben, aber Zahlen lügen nicht.

Abgesehen von Mikros und Stiften halten Journalisten scheinbar nicht viel in der Hand.

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Der Zusammenhang zwischen Beruf und sexueller Lust

Kate Moyle von LELO UK sagte gegenüber dem „Irish Mirror“: „Wir können davon ausgehen, dass es einige Trends gibt, zum Beispiel den Grad der körperlichen Arbeit in einem Beruf wie Landwirt im Vergleich zu einer Bürotätigkeit, die Energie- und Fitnesslevel beeinflussen. Lifestyle-Faktoren wie Flexibilität der Arbeitszeit und das Arbeitsklima können sich ebenso mit hoher Wahrscheinlichkeit auf unser ganzes Leben auswirken, nicht nur unsere Sexroutine.“ Zudem gibt die Expertin zu bedenken, dass die Individualität sowie die persönlichen Präferenzen eine große Rolle für das Sexualleben spielen.

In erster Linie ist entscheidend, welcher Beruf uns glücklich und zufrieden macht. Denn wie wir wissen, steigt bei hoher Zufriedenheit im Leben auch die Lust auf Sex. Darüber hinaus sind Qualität und Quantität unseres Sexes ein sehr individueller Faktor. Solange wir zufrieden damit sind, sind statistische Zahlen eben doch nur Zahlen. (AM)