Anthony Loffredo jetzt mit 8 Fingern: Wie kann man sich nur so verstümmeln?

Tony PolandTony Poland | 25.11.2021, 20:15 Uhr
Anthony Loffredo jetzt mit 8 Fingern: Wie kann man sich nur so verstümmeln?
Anthony Loffredo jetzt mit 8 Fingern: Wie kann man sich nur so verstümmeln?

© Instagram/the_black_alien_project

Body Modification ist ja heutzutage keine große Sache mehr. Eigentlich. Denn Anthony Loffredo hat dem Begriff einen völlig neuen Rahmen verpasst. Der Franzose tut alles, um nicht mehr wie ein Mensch auszusehen. Und ja, wirklich ALLES!

Fehlenden Mut zur Selbstverwirklichung kann man Anthony Loffredo nun wahrlich nicht vorwerfen. Im Gegenteil, der Franzose hat sich vor vier Jahren zur wohl radikalsten Body-Transformation aller Zeiten entschlossen. Der heute 33-Jährige startete 2017 seine ganz persönliche Reise auf dem Weg zu einem schwarzen Alien.

Seine Leidenschaft zur Veränderung des menschlichen Körpers sprengte in der Vergangenheit fast alle physischen Grenzen. Heute sieht Anthony aus wie ein Wesen aus einer fremden Galaxie. Auch wenn er sein Ziel längst erreicht hat, ist die Transformation noch nicht abgeschlossen.

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Anthony Loffredo: Aus Mensch wird Alien

Man könnte es tatsächlich mit der Angst zu tun bekommen, sollte man dem Wandlungskünstler nachts oder sogar tagsüber auf der Straße begegnen. Oder man bleibt einfach fasziniert stehen. Denn mit einem normal aussehenden Menschen hat der Wandlungskünstler schon lange nichts mehr zu tun. „Seit meiner Kindheit bin ich von den Mutationen und Transformationen des menschlichen Körpers begeistert“, sagte Loffredo 2017 der französischen Zeitung „Midi Libre“.

So richtig „Klick“ gemacht habe es in seiner Zeit als Sicherheitsbeamter im Alter von 24 Jahren. „Damals habe ich alles aufgegeben und bin nach Australien gegangen.“ Als er zurückkam, begann er aus seinem Körper ein echt schaurig schönes Kunstwerk zu machen.

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Ein Leben ohne Nase, Ohren und Oberlippe

Mit der Liste seiner operativen Eingriffe in den vergangenen Jahren könnte Anthony ein ganzes Buch füllen. Eine Oberlippe hat er schon lange nicht mehr. Seine gespaltene Zunge ist da eher harmlos, gibt es diese Modifikation doch fast bei jedem Piercingstudio um die Ecke. Sprechen fällt ihm heute dafür aber, wie überraschend, extrem schwer. Welch Wunder!

Richtig krass ist allerdings die Tatsache, dass er sich seine Nase entfernen ließ. Dafür reiste Loffredo extra nach Barcelona, da diese Operation in seinem Heimatland verboten ist. Bei der sogenannten „Rhinotomie“ wird der komplette Nasenbereich geöffnet. Im Gesicht des Möchtegern-Aliens klafft heute ein Loch. Auch seine Ohren ließ sich der Waghalsige abnehmen, um noch mehr wie ein Alien auszusehen.

Gesichtsimplantate, die seiner Haut eine holprige Textur verleihen, verstärken das außerirdische Erscheinungsbild zusätzlich. Anthony hat jetzt reptilienartige Beulen auf der Stirn und gemeißelte Linien auf seinen Wangenknochen. Ebenfalls total crazy: Zusätzlich hat er es gewagt, sich die Augäpfel tätowieren zu lassen. Obwohl diese Tätowierungen blind machen können.

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Alien-Klaue statt Hand

Die neueste Schock-Aktion ist erst wenige Tage her. Um seinem großen Traum von Idealbild eines Außerirdischen noch näher zu kommen, ließ er sich den kleinen Finger und den Ringfinger der linken Hand amputieren. Schließlich gehört so eine richtige Alien-Klaue einfach dazu. Logisch, dass die rechte Hand auch noch folgen soll…

Wer jetzt aber denkt, dass es nun mal gut sein müsste, der täuscht sich. Laut „Sun“ sieht sich der Franzose selbst erst etwa zu gut einem Drittel transformiert. Die weiteren Pläne sind ambitioniert und nicht wirklich vorstellbar. In Zukunft will er sich sich u.a. seine Haut durch Metall ersetzen lassen.

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Das Tagebuch des Schreckens

Von seiner unheimlich gruseligen Verwandlung könnten wir uns natürlich auf Instagram selbst ein Bild machen. Unter dem Account „the_black_alien_project“ nimmt uns der Durchgeknallte auf seine Tour mit. Arme, Beine, Finger und Hinterkopf sollen demnächst noch weiter modifiziert werden.

Kaum zu glauben, dass der Alien-Mann vor wenigen Jahren noch total normal aussah. Durchtrainiert, mit wenigen Tattoos und Sixpack. Und, man höre und staune: Mit Ohren, Haaren und sogar Nase. „Das ist ein Projekt fürs Leben, es wird nie aufhören“, kommentiert er selber. Puh, klingt fast wie eine Drohung.

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Anthony Loffredo spielt eine Rolle, „nachts in dunklen Straßen“

Kein Wunder also, dass seinen Followern beim Anblick seiner Schock-Doku die Haare zu Berge stehen. Aber sein Ziel bestehe nicht darin, „den Menschen Angst zu machen, sondern sie anhand einer Inszenierung zu beobachten.“ Und da das auf offener Straße noch besser funktioniert, gönnt sich Loffredo gerne diesen Spaß. „Ich lasse mich oft irgendwo nieder und spiele eine Rolle, besonders nachts in den dunklen Straßen.“

In seiner Heimat Montpellier habe er bereits genug Reaktionen der Menschen eingeholt. Nun plant er sogar eine Weltreise, um in die Rolle eines gruseligen Charakters zu schlüpfen. Seine wichtigste Frage dabei: „Sehen die Leute noch einen Menschen oder etwas anderes?“ Um ehrlich zu sein, sollte die Antwort wohl eindeutig ausfallen.

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Unser Fazit: Anthony Loffredo gehört nicht in die sozialen Medien, sondern bei einem Psychiater auf die Couch.