Geld, Streit, Übergewicht & Co – diese Probleme haben auch Stars

07.12.2020 05:35 Uhr

Aus der Ferne betrachtet, wirkt das Leben der Stars stets glamourös, frei von Sorgen und bis ins Detail perfekt. Doch der Schein trügt, denn Promis sind bekanntlich auch nur Menschen. Sie haben daher ebenfalls alltägliche Probleme, die viele von uns nur allzu gut aus eigener Erfahrung kennen.

Seien es Geldprobleme, Liebeskummer oder Pickel im Gesicht: Von vielen kleineren oder größeren Dingen, die einem das Leben schwermachen, bleiben auch die Stars nicht verschont. Zugegeben: Einige angebliche Probleme der Stars wirken aus der Sicht eines normalen Menschen wie absolute Luxusprobleme, zum Beispiel welche der 50 Designer-Abendroben sie auf dem roten Teppich tragen wollen oder wie sie ihr millionenschweres Vermögen investieren sollen.

Doch es gibt auch viele ganz normale Schwierigkeiten, mit denen sich Berühmtheiten ebenso herumplagen müssen wie jeder andere Mensch. Es lohnt sich daher ein Blick auf die Frage, mit welchen „alltäglichen“ Sorgen und Nöten sich eigentlich die Promis, Influencer & Co konfrontiert sehen?!

Liebeskummer

Wer schon einmal richtigen Liebeskummer hatte, der weiß, dass es sich um eines der schlimmsten Gefühle überhaupt handelt. Eine zerbrochene Liebe kann über Monate oder sogar Jahre hinweg zur Belastung werden. Häufig haben die Betroffenen das Gefühl, niemals wieder glücklich sein zu können. Trotzdem muss fast jeder in seinem Leben einmal durch – oder mehrmals. Ein Problem, das auch die Stars haben und dagegen hilft alles Geld der Welt nichts. So haben sich beispielsweise erst kürzlich scheinbare Traumpaare wie Andrej Mangold und Jennifer Lange, Channing Tatum und Jessie J oder Demi Lovato und Max Ehrich getrennt.

Nicht ohne Grund ist Liebeskummer das Thema vieler weltberühmter Songs, denn Stars neigen dazu, diesen Schmerz künstlerisch zu verarbeiten. Aber auch auf Social Media gehen einige von ihnen mittlerweile offen mit ihrem Liebeskummer um und versuchen dadurch, ihren Fans zu helfen, wenn sie sich in einer ähnlichen Situation befinden. Das macht die Promis und Influencer umso menschlicher und kann durchaus dem einen oder anderen Betroffenen dabei helfen, diese schwierige Lebensphase (schneller) zu überwinden, um daran zu wachsen.

Übergewicht

Gewichtsprobleme sind für viele Menschen weniger eine schwierige Phase als ein ständiger Begleiter. Häufig ist es vor allem Übergewicht, das dabei zum Problem wird. Die Pfunde scheinen sich spielend leicht zu vermehren, doch verschwinden wollen sie nicht mehr. Also sammelt sich über die Jahre immer mehr Hüftgold an und die Betroffenen fühlen sich in ihrem Körper zunehmend unwohl. Oft wird versucht, mit Diäten entgegenzuwirken, doch daraus ergibt sich – wenn überhaupt – nur ein Jojo-Effekt. Dieser Kampf gegen den Speck lässt sich auch bei vielen Stars beobachten: Für einen regelmäßigen und extremen Jojo-Effekt sind beispielsweise Jessica Simpson, Rihanna, Kelly Osbourne, Demi Lovato oder Selena Gomez bekannt. Aber auch unter den Männern bleibt die Waage nicht unbedingt konstant, wie Colin Farrell, Jonah Hill oder Marc terenzi beweisen. Zwar sind einige Pfunde zu viel nicht schlimm, doch ein dauerhaftes Übergewicht kann, ebenso wie extreme Gewichtsschwankungen, zur echten Belastung für die Gesundheit werden – was für Promis und jeden anderen Menschen gleichermaßen gilt.

Essstörungen

Rund 30 bis 50 aus tausend Personen in Deutschland leiden unter einer Essstörung. Diese geht weit über Gewichtsprobleme und den Jojo-Effekt hinaus, sie können aber wichtige Anzeichen sein. Sowohl Übergewicht als auch Untergewicht stellen sich häufig durch eine Essstörung ein, doch es gibt auch „unsichtbare“ Formen wie die Bulimie oder Mischformen. Es handelt sich um ein schwieriges Thema, das oft nur Menschen verstehen können, die selbst betroffen sind oder waren. Dazu gehören auch zahlreiche Promis, denn bei ihnen werden Essstörungen durch den ständigen Druck zur Perfektion oft zusätzlich getriggert. Auch hier brechen aber immer mehr Stars und Influencer das Schweigen, um offen über ihre Essstörung zu sprechen – und anderen Betroffenen zu helfen. Allein das Gefühl, mit dem Problem nicht alleine zu sein und sich nicht dafür schämen zu müssen, ist für viele eine große Erleichterung. Zu diesen Personen, die offenkundig mit ihrer Essstörung umgehen, gehören Demi Lovato, Lady Gaga, Jessica Alba, Sylvie Meis, Camila Mendes oder auch der TikTok-Superstar Charli D’Amelio.

Selbstzweifel

Jeder Mensch leidet hin und wieder unter Selbstzweifeln. Ausnahmen bestätigen die Regel. Selbst Personen, die wunderschön, reich, beliebt und in jeder Hinsicht scheinbar perfekt sind, haben solche Selbstzweifel, wie viele Promis beweisen. Diese können ihren Job betreffen, ihr Äußeres, ihr Liebesleben oder viele weitere Lebensbereiche. Manchmal treten diese Selbstzweifel nur gelegentlich auf, in anderen Fällen werden sie zur Dauerbelastung. Einige Stars waren sogar so weit, beinahe das Handtuch zu werfen: Chris Hemsworth wollte nach neun Monaten seine Koffer packen und nach Australien heimkehren, weil er keine Schauspielrollen bekam. Julia Roberts fühlte sich der Doppelbelastung aus Job und dem Dasein als Mutter für ihre Zwillinge nicht gewachsen und dachte ebenfalls über ein vorzeitiges Karriereende nach. Selbst Bradley Cooper hielt sich trotz Broadway-Engagement für zu schlecht und wollte kurzzeitig keine weiteren Rollen annehmen. Damit ist die Liste an Beispielen noch lange nicht zu Ende. Sich manchmal nicht schön, nicht liebenswert, nicht leistungsfähig, nicht talentiert oder auf andere Weise nicht „gut“ genug zu fühlen, ist also vollkommen normal. Diese Selbstzweifel sollten aber eher eine Ausnahme als die Regel darstellen, überwunden werden und somit zu einem größeren Selbstvertrauen führen. Wie das geht, haben die genannten Stars ebenfalls vorgemacht und dienen daher als gutes Vorbild.

Schönheitsmakel

Nicht nur das Gewicht der Stars ist nicht immer „perfekt“, sie leiden auch oft unter anderen Schönheitsmakeln. Makel, die wohl jeder Mensch hat und selbst meistens als schlimm empfindet, wohingegen sie anderen Personen überhaupt nicht auffallen – oder sie finden diese sogar schön. Oft sind es schließlich diese kleinen Makel, die wir an einem Menschen lieben und die ihn aus der eigenen Perspektive perfekt machen. Gut, dass jeder eine unterschiedliche Definition von Schönheit hat und perfekt ist bekanntlich niemand. So hat zum Beispiel Megan Fox einen verkürzten Daumen, Paris Hilton hat außergewöhnlich große Füße und Denzel Washington hat einen krummen Finger, der nach einem Bruch nicht mehr richtig zusammenwuchs. Doch es geht noch skurriler: Harry Styles hat vier Nippel, Oprah Winfrey zählt an einem Fuß sechs Zehen und Andy Garcia hat eine Narbe auf der Schulter, die von einem im Mutterleib verstorbenen siamesischen Zwilling stammt. Da wirken die eigenen Schönheitsmakel plötzlich gar nicht mehr so schlimm – und sogar die Stars haben ihre Besonderheiten lieben gelernt.

Soziale Konflikte

Streit gehört zum Leben. Jeder gerät hin und wieder in Konflikte, sei es mit dem (Ex-) Partner, den Geschwistern, den Kollegen, einer Freundin oder einfach Fremden auf der Straße. Solche Situationen sind unangenehm und belastend, aber vollkommen normal. Das gilt auch für die Promis und Influencer: Natalie Portman legte sich öffentlich mit Jessica Simpson an, entschuldigte sich aber kurze Zeit später. Kim Cattrall und Sarah Jessica Parker sind in echt das Gegenteil der Freundinnen, die sie in „Sex and the City“ spielten, und Kanye West hat für einen unvergesslichen Moment gesorgt, als er Taylor Swift bei den MTV Video Music Awards vor der ganzen Welt bloßstellte. Seither tobt ein jahrelanger sowie öffentlicher Streit. Auch in Deutschland sind die Promis sowie Influencer nicht vor sozialen Konflikten gefeit: Ex-Bachelorette und Influencerin Gerda Lewis sorgte erst kürzlich für Schlagzeilen, als sie sich mit ihrer gesamten Clique auf einmal verstritt. Es gibt also keinen Grund, sich für solche Konflikte im Alltag zu schämen – aber viele gute Gründe, um sie zu vermeiden oder zu lösen, bevor sie einen größeren Schaden anrichten; wie eben bei Gerda Lewis, die ihre vier besten Freundinnen verlor. Natalie Portman geht dabei als gutes Vorbild voran.

Jetlag

Das Reisen gehört zu den liebsten Beschäftigungen der Deutschen. Je weiter weg das Reiseziel ist, desto besser, lautet oft das Motto. Allerdings bedeutet das, dass die ersten Tage nach der An- sowie Rückreise von einem Jetlag geprägt sein werden. Ein Problem, das die Stars nur allzu gut kennen, schließlich fliegen sie mehr um die Welt als die meisten anderen Menschen. Sie kennen daher auch alle Tipps und Tricks, um einen solchen Jetlag zu vermeiden. Trotzdem gibt es immer wieder Fotos von müde aussehenden Stars im Schlabberlook am Flughafen, die genau das elendige Jetlag-Gefühl widerspiegeln, welches jeder aus der eigenen Erfahrung kennt. Das macht sie nur umso sympathischer und menschlicher!

Geldmangel

Kaum jemand würde erwarten, dass Promis und Influencer Geldprobleme haben. Schließlich verdienen sie mit einem Song, einem Film oder auch nur einem Posting auf Instagram mehr als viele andere Menschen in ihrem gesamten Leben. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass sie ihr gesamtes Vermögen ausgeben – oder die Geldprobleme noch allzu gut aus der Vergangenheit kennen. Auch sie mussten sich teilweise Monat für Monat durchschlagen oder Kredite aufnehmen, um über die Runden zu kommen. Ähnlich geht es vielen Deutschen, bei denen das Geld trotz Arbeit nicht zum Leben reicht. Ein Kredit kann dann eine kurzfristige Lösung darstellen, schließlich geht das heutzutage online vergleichsweise schnell und einfach. Eine dauerhafte Lösung sind Schulden jedoch nicht, denn auch hier haben einige Stars vorgemacht, wie das Problem enden kann: Schlager-Star Michelle wurde ihre Einnahmen von 50.000 Euro pro Monat durch schlechte Immobilien-Deals los und zählte zeitweise mehr als 500.000 Euro Schulden. Nicolas Cage soll dem Staat noch 20 Millionen Dollar an nicht bezahlten Steuern schulden und Whitney Houston, die durch ihre Musik unsterblich geworden ist, soll bei ihrem Tod im Jahr 2012 eine arme Frau gewesen sein. Schuld war ihre Drogensucht, die ihr Schulden in Millionenhöhe einbrachte. Auch viele Promis kennen daher Geldsorgen aus eigener Erfahrung – dennoch machen einige von ihnen vor, dass es Wege aus der Schuldenfalle gibt.

Depressionen

Unter depressiven Verstimmungen leiden viele Menschen im Laufe ihres Lebens einmal oder mehrmals. So gibt es beispielsweise die Winterdepression oder depressive Episoden nach einem Schicksalsschlag, die vollkommen normal und oftmals nicht behandlungsbedürftig sind. Doch richtige, sprich krankhafte sowie behandlungsbedürftige Depressionen verbreiten sich ebenfalls immer mehr in der Gesellschaft. Davon bleiben auch Berühmtheiten nicht verschont. Im Gegenteil: Depressionen bis hin zum Suizid sind Probleme, die unter den Stars überdurchschnittlich oft zu finden sind. Immer wieder gibt es diesbezüglich traurige Schlagzeilen, beispielsweise die Selbsttötungen von Avicii, Chester Bennington, Robin Williams und vielen weiteren. Zudem sprechen immer mehr Stars und Influencer offen über ihren Kampf gegen Depressionen, darunter Ariana Grande, Adele oder die YouTuberin Melina Sophie.

Ängste

Es sind aber nicht nur Depressionen, die vielen Stars zeitweise oder dauerhaft zu schaffen machen. Auch weitere psychische Erkrankungen, die viele Menschen aus dem eigenen Leben kennen, verschwinden durch das Geld oder den Ruhm der Promis nicht einfach. Im Gegenteil: Angststörungen werden durch das ständige „Beobachtetsein“ häufig sogar noch schlimmer. Solche Störungen wie Panikattacken oder eine generalisierte Angststörung können die Lebensqualität enorm einschränken und werden ohne psychologische Behandlung nur selten besser. Aus diesem Grund begab sich Britney Spears in der Vergangenheit bereits in professionelle Hände. Ebenso machen Selena Gomez, Emma Stone und Kylie Jenner kein Geheimnis aus ihren Problemen mit Ängsten. Auch darin werden sich gewiss viele „normale“ Frauen und Männer wiederfinden und eventuell den Mut schöpfen, selbst ihren Ängsten den Kampf anzusagen.

Schlimme Kindheit

Gewiss kann nicht jeder von sich behaupten, eine schlimme Kindheit gehabt zu haben – und das ist auch gut so! Leider hatten nicht alle Menschen dieses Glück. Eine schlimme Kindheit kann vielfältige Formen annehmen, hinterlässt aber stets Spuren. Viele Stars verarbeiten solche Erlebnisse, indem sie sich in die Arbeit stürzen und sind vielleicht gerade deshalb so erfolgreich geworden. Denn Michael Jackson wurde von seinem Vater mit einem Gürtel geschlagen, wenn er keine Höchstleistungen vollbrachte. Oprah Winfrey spricht davon, dass ihr Vater sie regelmäßig zum Weinen brachte und ihre Abneigung so groß wurde, dass sie sich in dessen Gegenwart übergeben musste. Drew Barrymore wurde im Jugendalter gegen ihren Willen in eine Psychoklinik eingewiesen und auch Paris Hilton hat erst kürzlich in einer schockierenden Dokumentation von einer ähnlichen Erfahrung berichtet. Wer also mit seiner Kindheit hadert, vielleicht sogar schwer traumatisiert ist, der teilt sein schweres Schicksal mit so manchen Promis.

Kindererziehung

Wer selbst keine schöne Kindheit hatte, möchte seinen eigenen Kindern häufig etwas Besseres bieten. Und auch, wer auf tolle Erfahrungen zurückblick kann, will für seinen Nachwuchs natürlich nur das Beste. Doch die Kindererziehung ist in der Praxis gar nicht so einfach, wie in der Theorie oft gedacht. Manchmal liegen die Nerven blank und peinliche Momente (in der Öffentlichkeit) bleiben nicht aus. Bei den Stars werden diese natürlich direkt von den Papparazzi dokumentiert. Das beweist, dass auch sie mit der Kindererziehung manchmal überfordert sind – vor allem, wenn sie eben nicht durch eine Nanny unterstützt werden. Dass Julia Roberts sich anfangs mit ihren Zwillingen überfordert fühlte, wurde bereits erwähnt. Aber auch das sympathische Ehepaar Ryan Reynolds und Blake Lively berichtet oft und gerne von den alltäglichen Peinlichkeiten mit Kind, beispielsweise im Flugzeug. Im Nachhinein können sie darüber aber lachen und daran sollten sich alle Eltern ein Beispiel nehmen.

Social Media

Facebook, Instagram, TikTok & Co haben den Alltag vieler Jugendlicher und junger Erwachsener fest im Griff. Sie investieren viel Zeit, Energie und vielleicht auch Geld für den perfekten Content und (noch) mehr Follower. Doch immer wieder kommt es zu Enttäuschungen, negativen Kommentaren oder anderen Stolpersteinen. Diese kennen auch die Stars nur allzu gut, schließlich haben sie meistens hunderttausende oder sogar Millionen von Followern und jeder Fehler schlägt umso größere Wellen. Bei einigen Promis ging die psychische Belastung durch Social Media sogar so weit, dass sie den sozialen Netzwerken vollständig oder teilweise abgeschworen haben, darunter Jennifer Lawrence, Keira Knightley und Rob Kardashian. Wer also merkt, dass das Stöbern, Posten & Co in Social Media eher zur Belastung wird als zur spaßigen Freizeitbeschäftigung, sollte darüber nachdenken, diesen Vorbildern zu folgen. Zudem ist fraglich, ob der Traumberuf „Influencer“, den heutzutage so viele (junge) Menschen hegen, tatsächlich so traumhaft ist.

Leistungsdruck

Gerade, wer auf Social Media erfolgreich ist, steht häufig unter einem großen Leistungsdruck. Den kennt aber auch fast jeder aus anderen Lebensbereichen, zum Beispiel aus der Schule, aus dem Beruf oder innerhalb der Familie. Der Leistungsdruck ist heutzutage beinahe allgegenwärtig und belastet viele Menschen. Sie haben das Gefühl, nicht mehr frei entscheiden zu können, was sie tun oder wann. Zudem entsteht ein andauernder Stress, der nicht nur psychische, sondern auch körperliche Folgen haben kann. Sich diesem Leistungsdruck zu entziehen, ist nicht leicht – vor allem nicht für Persönlichkeiten, die in der Öffentlichkeit stehen. Viele Promis haben sich daher in der Vergangenheit eine Auszeit gegönnt, um sich nicht den ständigen Fragen stellen zu müssen, wann das nächste Album, der nächste Film, das nächste Instagram-Foto & Co kommt. Zeitweise aus der Öffentlichkeit verschwunden war daher Ed Sheeran, Ariana Grande und Justin Bieber, die sich vor allem aus den sozialen Netzwerken zurückzogen. Justin Bieber löschte seinen Account damals kurzerhand und damit 80 Millionen Follower. Sich selbst an erste Stelle zu setzen und zu prüfen, was einem guttut und was nicht, das können sich die Fans für ihr eigenes Leben abgucken. Denn wer sich nicht mehr darum kümmert, was andere von ihm oder ihr denken, spürt keinen Leistungsdruck mehr.

Erschöpfung

Auch das letzte Problem vieler Stars ist überraschend alltäglich: Sie leiden unter Erschöpfung, die von milden Formen bis hin zum Burnout-Syndrom reichen kann. Mariah Carey, Renée Zellweger, Eminem – die Liste der Stars, die wegen einem Burnout in Behandlung waren, ist lang. Viele Fans können sich mit diesem Problem identifizieren. Auch sie fühlen sich im Alltag oft müde, erschöpft und überlastet. Wichtig ist daher, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen, um den Vorbildern, zumindest in dieser Sache, nicht zu folgen. Dennoch machen alle genannten Beispiele klar: Stars, Promis und Influencer sind eben auch „nur“ Menschen und haben trotz Reichtum, Ruhm & Co dieselben kleineren oder größeren Probleme wie wir.

(KTAD)