Aaron Carter: Wer ihm jetzt in den Rücken fällt

Leni HübnerLeni Hübner | 14.12.2021, 16:32 Uhr
Aaron Carter: Wer ihm jetzt in den Rücken fällt
Aaron Carter: Wer ihm jetzt in den Rücken fällt

Foto: IMAGO/ MediaPunch

Seit Wochen hält Aaron Carter die Netzgemeinde mit seinen Storys und Posts in Atem. Nun bekommt er Probleme, mit denen er nicht gerechnet hat.

Was im Haus von Aaron Carter wirklich los ist, wissen wohl nur der Musiker und seine Immer-wieder-Verlobte Melanie Martin. Doch das ist Aaron nicht genug. Sobald der 34-Jährige nicht schlafen kann oder sich irgendwie ungerecht behandelt fühlt, schaltet er sein Handy an und geht live.

Aaron Carter: Tägliche Live-Show entfällt

In solchen Momenten flucht er gern, regt sich lautstark und aggressiv über seine engste Familie oder ferne Feinde auf und zeigt der Fan-Gemeinde ungekürzt, wenn die Polizei wegen des Vorwurfs häuslicher Gewalt vor der Tür steht oder überprüfen muss, ob der Ex-Junkie überhaupt Umgang mit seinem eigenen Sohn haben darf, der erst vor wenigen Tagen auf die Welt kam.

Doch nun hat Instagram selbst den Stecker gezogen und dem Wüterich die Plattform genommen, die er am meisten braucht. Aber die Inhalte, die Aaron Carter hier hochlädt, sind eben nicht mit den Grundsätzen des Konzerns vereinbar. Auf welche Live-Story sich diese Abmahnung und Sperrung genau bezieht, ist nicht zu erkennen. Aber es gibt genug Folgen, die in Frage kämen.

Drogen und Gewalt

Vor einigen Tagen zeigte sich Aaron mit zwei Ladies, die öffentlich ihre Bongs rauchten. Carter störte das nicht, dabei betont er doch gern, wie clean er nun ist. Dann gibt es merkwürdige Podcasts, die Aaron sozusagen live produziert und die ganz offensichtlich keinem Konzept folgen. Die meiste Zeit regt Aaron sich auch hier über Hater auf und erzählt, was ihm spontan in den Sinn kommt, während er Kommentare liest.

Wenn er fertig ist mit seiner Show, stellt er den Insta-Account neuerdings auf „privat“ und geht anschließend schlafen. Diese Angewohnheit ist gewiss auf seinen Verfolgungswahn zurückzuführen, der eigentlich sein Leben bestimmt. Wer trotzdem sehen will, was Carter in den letzten Stunden von sich gegeben hat, kann das auf Youtube nachholen, wo andere Menschen emsig horten, was der ehemalige Kinderstar nachts produziert. Auch das Verhalten ist schräg.

Andere Kanäle sind offen

Auf Twitter geht es Aaron Carter hingegen meist um seine Karriere oder um William James Witt, der den Musiker angeblich vernichten will. Die Abneigung erwidert Carter gern. Tatsächlich scheint Witt, der sich ganvalTV nennt, auch nicht ganz gesund zu sein. Seine Posts sind oftmals bedrohlich. Zuletzt schrieb er nur „click click click bang bang bang“ und widmete die Zeilen Aaron Carter, der das wiederum zum Anlass nahm, um gegen Witt zu feuern. Ein digitaler Teufelskreis, der hoffentlich dort bleibt und nie einen Vorfall im wahren Leben nach sich ziehen wird.

Ja, man kann also sagen, diese Hetzjagd ist beidseitig. Für Carter ist klar, dass Witt ihn ausspioniert und die Infos an seine verhasste Familie weitergegeben hat. Unverzeihlich. Die Front an dieser Stelle ist total verhärtet, seit seine Familie 2019 versucht hat, ihn entmündigen zu lassen. Als Carter dahinter kam, dass seine Verlobte angeblich Kontakt zu seiner Zwillingsschwester Angel hatte, warf er Mel kurz nach der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Prince Lyric raus. Jetzt wohnt sie wieder bei ihm mit dem Baby.

Die Causa Carter: Ende nicht in Sicht

Wie es hier im Hause Carter weitergeht, werden wir erfahren, sobald Aaron wieder online sein darf. Denn selbst wenn seine Live-Funktion gesperrt ist, füllt er seine Story zuverlässig mit schrägen Aussagen und Bildern, die für sich sprechen. Für alle anderen hat er einen OnlyFans-Account eröffnet. Es scheint, als könne Carter nicht genug davon bekommen, sich ständig mit seinen Fans auszutauschen und Windmühlenkämpfe gegen Hater auszufechten. Dabei tut das Carter, der instabil ist und vermutlich nicht einmal die Medikamente gegen seine diagnostizierte Schizophrenie einnimmt, bestimmt nicht gut.