Sarah Connor hat ihre Kohle immer rausgehauen

Sophia VölkelSophia Völkel | 06.10.2021, 14:00 Uhr
Sarah Connor: Finanzielle Schwierigkeiten in der Vergangenheit
Sarah Connor: Finanzielle Schwierigkeiten in der Vergangenheit

Foto: Radio Bremen / Frank Pusch

In der Radio Bremen-Talkshow am Dienstagabend im Ersten erzählte Sängerin Sarah Connor über ihr Verhältnis zu Geld und über die musikalischen Ambitionen ihrer Kinder.

Mit dem Hit „Let’s Get Back to Bed – Boy!“ legte Sarah Connor vor 20 Jahren den Grundstein zu ihrer Karriere. Heute zählt sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen Deutschlands.

In der Radio Bremen-Talkshow „3nach9“ blickte Connor jetzt auch auf die frühe Phase ihrer Laufbahn zurück. Mit dem Geld, das rein kam, seien sie und ihr damaliger Mann nicht gerade knauserig umgegangen, im Gegenteil. Die beiden hätten die verdiente Kohle ganz schön verprasst. „Wir haben immer alles ziemlich rausgehauen“, berichtete die 41-Jährige im Gespräch mit Gastgeber Giovanni di Lorenzo.

Vom VW-Bus bis zum Luxus-Jaguar war alles dabei

Sarah Connor entstammt einer riesigen Familie. Aus diesem Grund sei sie es auch durch ihre Kindheit und Jugend gewohnt gewesen, finanziell zu jonglieren. „Ich bin ja auch so groß geworden, immer barfuß oder Lackschuh. Mein Vater hat gut verdient, aber wir waren auch viele Leute und oft war das Geld dann auch mal knapp“, so Connor. „Ich kannte halt beides: Mit dem Jaguar zur Schule fahren, aber auch mit dem VW-Bus, bei dem die Tür nicht mehr zugeht.“

Die Musikerin hat insgesamt fünf Geschwister, vier Schwestern, einen Bruder. Ihre jüngere Schwester Anna-Maria Ferchichi (erwartet bald Drillinge) ist bekannt durch die Ehe mit Rapper Bushido.

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Vertrauen in beruflichen Werdegang ihrer Kinder

In der Ehe ihrer Eltern sei laut Sarah Connor Geld oft ein Thema gewesen. Sie selbst habe daraus für sich den Vorsatz mitgenommen, in einer Beziehung immer unabhängig zu bleiben und ihren Lebensstandard selbst finanzieren zu können.  Mittlerweile ist die Sängerin selbst Mutter von vier Kindern im Alter zwischen vier und 17 Jahren. Doch auch da hegt die Musikerin die Hoffnung, dass sie alle früh genug auf ihren eigenen Beinen stehen werden. Sie werde ihnen im Notfall immer helfen, gehe aber davon aus,dass sich alle eine eigene berufliche Existenz aufbauen würden. „Erst einmal ist das Allerwichtigste, dass sie etwas finden, das sie lieben“, betonte Connor. „Dann werden sie auch automatisch einen Weg finden, davon zu leben. Da habe ich großes Vertrauen in meine Kinder.“

Sarah Connor: Finanzielle Schwierigkeiten in der Vergangenheit

Foto: Radio Bremen / Frank Pusch

Ihre Kinder wollen Musik machen

Und die ersten Kinder von Sarah Connor streben auch schon an, in die musikalischen Fußstapfen ihrer berühmten Mutter zu treten. Diesen Ambitionen  stehe Sarah Connor allerdings zwiegespalten gegenüber. „Auf der einen Seite sehe ich ihr Talent und sehe, wie wunderbar das ist, dass sie jetzt mit 15 und 17 Jahren in der Lage sind, ihre eigenen Songs zu schreiben.“ Ihre Sprösslinge Summer (15) und Tyler (17) zeigten sich bereits auf Social Media beim gemeinsamen Musik machen. 

Sarah Connor: Business „nimmt die Seele ein“

Die 43-Jährige selbst habe aber auch viele schlechte Erfahrungen mit der Musikbranche gemacht. „Was das Geschäft angeht, ist es schon etwas, das einen großen Teil deiner Seele vereinnahmt und deiner Seele auch sehr wehtun kann. Trotzdem würde ich natürlich meine Kinder auf gar keinen Fall von etwas abhalten, das sie gerne machen wollen.“

Diese Ausgabe von „3nach9“ wird am Freitag, den 8. Oktober um 22:00 Uhr im NDR/RB Fernsehen ausgestrahlt.