„The Voice Of Germany“: Worum geht’s eigentlich bei dem Rauswurf-Eklat?

Fabia SoellnerFabia Soellner | 29.11.2021, 16:45 Uhr
The Voice Of Germany: Worum geht’s bei dem Rauswurf-Eklat?
The Voice Of Germany: Worum geht’s bei dem Rauswurf-Eklat?

© SAT.1/ProSieben/Christoph Assmann

Huch, wer wurde denn da rausgeworfen? Sarah Connor ging am Sonntagabend bei „The Voice of Germany“ mit zwei Talenten weniger an den Start und äußert sich dazu mit einem „enttäuschendem“ Statement.

So etwas gab es schon lange nicht mehr! Während sich Kandidat Anton (22) aufgrund privater Gründe freiwillig aus dem Team von Sarah Connor verabschiedete, wurde Anouar (26) hochkant rausgeworfen.

Die Sängerin scheint diesen Schritt von ProSieben sehr zu bedauern, und gibt Anlass zu vermuten, dass sie immer noch hinter ihrem Schützling steht.

The Voice Of Germany: Worum geht’s bei dem Rauswurf-Eklat?

© ProSiebenSAT.1/André Kowalski

„Gegen Werte verstoßen“: Favorit Anouar macht die Fliege

Wie schafft man es, aus der Castingshow von ProSieben rauszufliegen? Das hat der als Favorit gestartete Anouar Chauech nun herausfinden dürfen, der vom Sender kurzerhand aus der Show geworfen wurde. Er habe „mehrfach gegen die Werte verstoßen, für die ‚The Voice‘ steht“, teilte der Sender etwas verklausuliert auf Facebook mit.

Was das jetzt genau bedeuten soll, weiß keiner so genau – große Hoffnung wurden also auf Sarah Connors Statement gesetzt, das während der Show am Sonntag erfolgte.

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Anouar fliegt aus der Show.

© ProSiebenSAT.1/ClaudiusPflug


Sarah Connor: Statement ist mehr als enttäuschend

Wer jetzt dachte, von Sarah Connor mehr zu erfahren, hat falsch gedacht. Die Blondine hält genauso dicht wie der Sender und äußerte sich sehr kryptisch zu dem Vorfall mit ihrem Schützling. „Ich bedauere das. Ich stehe für alles andere als für diese Cancel Culture“, gibt sie Moderatorin Lena Gercke als Antwort auf die Frage nach dem Rausschmiss zu verstehen. Es scheint, als hätte Connor selbst noch nicht so ganz verarbeitet, dass ihr Team-Juwel nun fehlt. „Dass er jetzt einfach rausfliegt, ist für mich natürlich ein großer Schock“, gibt sie zu.

Auch wenn nicht deutlich wird, was genau passiert ist, stellt sich der Coach doch ziemlich deutlich gegen die Entscheidung des Senders. „Ich bin für Inklusion. Ich glaube, dass es Gründe dafür gibt, wenn jemand andere abwertend behandelt. Darum gab es in den letzten Tagen viele intensive Gespräche mit meinem Team“, so die Sängerin.

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© ProSiebenSAT.1/Bastian Bochinski

Das sind die Reaktionen auf Sarah Connors Statement

Auch wenn dieses kryptische Statement darauf schließen lässt, dass Anouar wohl ziemlich respektlos gewesen sein muss, so hätten wir uns jedoch über mehr Informationen gefreut. Auf Twitter wurden die Aussagen von dem Team-Coach regelrecht auseinandergenommen: „Erbärmlich“, „Enttäuschend“ und „Victimblaiming“ (der Versuch, die Opfer eines Vorfalls schuldig zu sprechen) sind wohl die am häufigsten gefallenen Begriffe.

Dann gibt es aber auch noch ein anderes Kaliber von Fans, die Connor nicht wegen des miserablen Statements, sondern wegen der puren Tatsache, dass sie ein solches Statement abgelassen hat, kritisieren. Sie sei den Opfern dieses Vorfalls und dem Sender damit in den Rücken gefallen – der Rauswurf durch den Sender wird in den Himmel gelobt.

Wird sich Anouar Chauech zum „The Voice“ -Vorfall äußern?

Tatsächlich geht der Ex-Favoriten-Kandidat relativ offen mit diesem Vorfall um und hat sich bereits auf Instagram bei seinen Fans gemeldet.

Ihm gehe es gut, stellt er in seiner Instagram-Story fest, sagt jedoch deutlich, dass er sich jetzt erst mal nicht zu dem Vorfall äußern würde. Er habe einen Vertrag unterschrieben, würde aber in nahe Zukunft ein Statement abgeben, verrät er. In einem Livestream bedankt er sich bei seinen Fans für den Support und spielt ihnen einen Song von Sam Smith vor, den er eigentlich am Sonntag hätte auf der Bühne performen sollen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Anouar Chauech (@1.amano)

So geht es für „The Voice“ weiter

Auch wenn der Star der Show nun weg ist, rocken die verbliebenen sechs Talente aus Team Sarah die Bühne. Der zurückhaltende Kameruner Archippe Mbongue Ombang (22) hat sich tatsächlich auf einen „Hot Seat“ geschmettert, dicht gefolgt von Ausnahmetalent Noordin Dermali (42). Ins Viertelfinale hat es außerdem Joel mit seiner Interpretation von „Sweet Transvestite“ aus der „Rocky Horror Picture Show“ geschafft – gekührt von Coach Sarah persönlich.