FilmNicolas Winding Refn: Der Regisseur zeigt Interesse an DC-Comicfigur Batgirl

Nicolas Winding Refn - Cannes Film Festival - May 2026 Avalon BangShowbiz
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Nicolas Winding Refn - Cannes Film Festival - May 2026 Avalon

Bang ShowbizBang Showbiz | 19.05.2026, 11:00 Uhr

Nicolas Winding Refn würde gerne einen Batgirl-Film drehen.
Der ‚Her Private Hell‘-Regisseur hat sich bisher meist von Hollywood-Blockbustern ferngehalten, räumte jedoch ein, dass es eine Comic-Geschichte aus dem DC-Universum gibt, die ihn reizen könnte – denn seine erste Wahl sei bereits verfilmt worden.

Er sagte gegenüber ‚Deadline‘: „Ich würde Batgirl sehr gerne verfilmen. Da Wonder Woman bereits verfilmt wurde – die fand ich super schwer.“
Der 55-jährige Regisseur erklärte, die Kostüme und die „Ästhetik“ von Batgirl würden seinen Interessen entsprechen. Auf die Frage, warum gerade Batgirl, antwortete er: „Die Kostüme – ich liebe die Ästhetik. Ein Großteil von ‚Her Private Hell‘ dreht sich um meine Obsession für Puppen, Objekte und die Frage, wie man Menschen in Raum und Zeit bewegt. Ich liebte die Objektivierung von Objekten, Superhelden und Comics und diese ganze Subkultur. Das ist meine Herkunft. Ich sammle japanisches Spielzeug, ich spiele mit Legos…“ Letztlich zieht es Nicolas Cage jedoch vor, seinen eigenen Weg zu gehen und möglichst originell zu arbeiten. Deshalb räumte er auch ein, dass er nicht wisse, ob er jemals tatsächlich an einem bestehenden Franchise oder einer bekannten Marke mitwirken werde.

Bereits 2022 legte Warner Bros. einen unfertigen ‚Batgirl‘-Film auf Eis – in dem Leslie Grace die Titelrolle spielte, an der Seite von J.K. Simmons, Brendan Fraser und Michael Keaton, der erneut in die Rolle des Batman schlüpfte –, obwohl die Regisseure Adil El Arbi und Bilall Fallah die Dreharbeiten bereits abgeschlossen hatten. Es wurde vermutet, dass der Film, der für HBO Max produziert worden war, eine Handlung aus dem 2023 erscheinenden Film ‚The Flash‘ vorweggenommen hätte. Die Regisseure hatten zuvor zugegeben, dass die Einstellung des Projekts die „größte Enttäuschung“ ihrer Karriere war.