StarsJohann Lafer wollte den Krebs mit Alternativmedizin bekämpfen

Johann Lafer - 10.04.16 Hamburg - Geisler-Fotopress BangShowbiz
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Johann Lafer - 10.04.16 Hamburg - Geisler-Fotopress

Bang ShowbizBang Showbiz | 02.06.2026, 14:00 Uhr

Der Starkoch hoffte zunächst, den Krebs ohne Chemo überwinden zu können.

Johann Lafer hat im Kampf gegen den Krebs auch alternative Therapien probiert.
Der Fernsehkoch machte seine Erkrankung vor wenigen Tagen öffentlich. „Bei mir wurde ein indolentes, also niedrig-malignes und nicht aggressives Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert“, enthüllte er in einem Instagram-Statement. Die Diagnose bekam der TV-Star bereits im Jahr 2024. „Das war ein Schock und traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel“, gestand er gegenüber ‚Bunte‘. Inzwischen hat der 68-Jährige bereits vier Chemotherapie-Zyklen hinter sich.

Doch zunächst hoffte er, es auch ohne Chemo zu schaffen. Im Interview mit ‚Bild‘ offenbarte Lafer, dass er „alles Mögliche“ probiert habe, um die Krankheit in den Griff zu bekommen. „Ich habe eine Frischzellenkur gemacht, also eine Stammzelltherapie. Auch Sauerstofftherapie habe ich versucht. Und eine Ozontherapie“, zählte er auf. Außerdem habe der Starkoch seine Ernährung umgestellt, sich überwiegend vegetarisch ernährt und Zucker vermieden. „Was soll ich sagen? Das waren ja alles gut gemeinte Ratschläge“, sagte Lafer.

Doch keine dieser alternativen Behandlungsmethoden habe Wirkung gezeigt. Anfang des Jahres verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Bestsellerautors. Zusammen mit seinen Ärzten habe er deshalb entschieden, sich einer Chemotherapie zu unterziehen. „Ich bin froh, dass es anschlägt“, zeigte sich Lafer erleichtert. Prof. Dr. Jutta Hübner, Expertin für Integrative Onkologie an der Uniklinik Jena, sieht alternative Therapien bei einer Krebserkrankung kritisch. „Davon kann ich nur dringend abraten“, sagte die Ärztin gegenüber ‚Bild‘.

Demnächst steht die fünfte Chemo bei dem ‚Lafer! Lichter! Lecker!‘-Star an. Die letzten CT-Werte fielen glücklicherweise positiv aus. „Es waren gute Nachrichten. Es geht bergauf. Die Hoffnung stirbt zuletzt“, wird Lafer von ‚Bunte‘ zitiert.