Film‚Chum‘-Regisseur wollte den Hai-Film unbedingt auf offener See drehen

Alice Eve - February 2020 - Famous - BAFTA Awards BangShowbiz
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Alice Eve - February 2020 - Famous - BAFTA Awards

Bang ShowbizBang Showbiz | 05.06.2026, 14:00 Uhr

Der Filmemacher scheute die Herausforderung nicht, den Thriller auf dem Meer zu drehen.

Der Regisseur von ‚Chum‘, Jonathan Zuck, war fest entschlossen, den Film auf offener See zu drehen, da dies ein „Gefühl der Isolation“ vermittelt.
Steven Spielberg hatte nach den Dreharbeiten zu ‚Der weiße Hai‘ bekanntlich gesagt, er werde nie wieder auf dem Meer drehen. Für Jonathan Zuck war genau dieser Drehort jedoch entscheidend, wie er im Interview mit ‚The HoloFiles‘ erklärte. Der Film erzählt die Geschichte eines frisch verheirateten Paares und seiner Freunde, die sowohl einem blutrünstigen Hai als auch einem mörderischen Fischer entkommen müssen.

Zuck, der auch am Drehbuch beteiligt war, sagte: „Das Filmen auf offener See bringt definitiv viele Herausforderungen mit sich. Jedes Mal, wenn ich diesen breitkrempigen Hut sehe, werde ich an die 100-Grad-Hitze und die brennende Sonne auf dem offenen Meer erinnert. Aber es hat wirklich dieses Gefühl der Isolation verstärkt.“ Die Dreharbeiten hätten mitten im Ozean stattgefunden. „Vieles haben wir vor Anker gedreht, damit wir überhaupt filmen konnten“, erklärte Zuck.

Auch Darstellerinnen wie Alice Eve und Elle Haymond mussten unter erschwerten Bedingungen mit einem sehr kleinen Team arbeiten, da in Malta gedreht wurde. Zuck fügte hinzu: „Das Interessante daran ist, dass man dadurch eine echte Vertrautheit mit dem Team entwickelt. Alle helfen sich gegenseitig aus und übernehmen bei Bedarf auch Aufgaben voneinander. Jeder musste ständig voll da sein, sonst hätte es nicht funktioniert.“ Deshalb sei es eine wirklich besondere Erfahrung gewesen, auf dem offenen Wasser zu drehen.

Produzent Eamon O’Rourke sprach im Interview darüber, warum neben dem Hai zusätzlich die Figur des Fischers von Jim Klock als weiterer Gegenspieler eingeführt wurde. Haie seien zwar furchteinflößend, hätten auf der Leinwand aber nicht besonders viel Persönlichkeit. „Man möchte emotionale Dynamik zwischen den Figuren und dem Antagonisten. Ein Hai allein kann nicht unbedingt die zusätzliche Nuance liefern, die man als Gegenspieler im Film braucht“, schilderte O’Rourke.