MusikAlex James setzte seinen Bauernhof auf den Erfolg der neuen Tour

Alex James Big Feastival 2025
Alex James setzte seinen Bauernhof auf den Erfolg der neuen Tour.
Alex James von der Band Blur scherzte, er habe „seinen Bauernhof verwettet“, dass die Britpop-Classical-Tour ein Erfolg werden würde.
Der 57-jährige Bassist präsentierte das vierstündige Programm erstmals 2025 beim eigenen Festival Big Feastival auf seinem Bauernhof in Oxfordshire. Nun bereitet er sich auf eine Großbritannien-Tour mit neu arrangierten Britpop-Klassikern im Rahmen der ‚Ministry of Sound Classical‘-Reihe vor. Der Tourstart ist am 13. Juni in Southampton. Über die Reaktionen des Publikums sagte er: „Wir haben es beim Feastival ausprobiert und mein Gott, es war unglaublich. Zum Glück, denn ich hatte meinen Bauernhof darauf verwettet. Aber es kam fantastisch an und hat riesigen Spaß gemacht. Da dachte ich: Warum nicht auf Tour gehen?“
James glaubt, dass viele der Songs heute sogar noch mehr Menschen bedeuten als früher: „Es schaffen heute nicht mehr so viele neue Bands den Durchbruch wie früher. Aber Musik scheint weiterhin so zentral im Leben der Menschen zu sein wie immer.“ Als Blur sich 2023 wiedervereinigte, sei er überrascht gewesen, wie viele junge Menschen die Band bereits kannten: „Die Freunde meiner Kinder waren riesige Fans und haben Tickets gekauft, um uns zu sehen. Das war bei den Oasis-Konzerten genauso. Da kamen Leute mit ihren Eltern. Diese Songs sind Teil des nationalen Bewusstseins geworden.“
Auf die Frage, wie sich die Arbeit mit einem großen Sinfonieorchester von der Zusammenarbeit mit einer Rockband unterscheide, antwortete er: „Mit einem ganzen Orchester zu arbeiten ist einfacher als mit einem einzelnen Gitarristen. Sie erscheinen pünktlich und machen, was man ihnen sagt.“ Er lobte außerdem die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Musiker: „Man kann diesem Orchester praktisch alles vorsetzen, und sie spielen es perfekt. Wir haben die Songs nicht neu erfunden, wir haben ihnen einfach Orchester-Power verliehen. Viele Blur-Songs hatten ohnehin Bläser- und Streicherarrangements. Mit einem Orchester kann man alles dynamischer, nuancierter und kraftvoller machen.“






