MusikMadonna kritisiert den Einsatz von KI in der Musik

Madonna at Met Gala 2025 May in NY - Getty BangShowbiz
Madonna at Met Gala 2025 May in NY - Getty BangShowbiz

Madonna at Met Gala 2025 May in NY - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 29.06.2026, 18:00 Uhr

Madonna ist der Ansicht, dass künstliche Intelligenz in der Musik 'das Gegenteil von Kunst' ist. Außerdem glaubt sie, dass Musiker heutzutage viel zu stark unter Druck gesetzt werden, sich auf ihre Präsenz in sozialen Medien statt auf ihre Kreativität zu konzentrieren.

Madonna findet, KI in der Musik sei das „Gegenteil von Kunst machen“.
Die ‚Ray of Light‘-Sängerin kritisierte den Einsatz künstlicher Intelligenz scharf und beklagte, dass Musiker heute eher nach ihrer Reichweite im Internet als nach ihrer eigentlichen Arbeit beurteilt würden.

Im Gespräch mit der ‚Vogue Italia‘ sagte sie: „Früher war man mit Malern, Musikern, Tänzern und Künstlern an einem Ort zusammen und arbeitete aus einer sehr ehrlichen, reinen Motivation heraus füreinander. Diese Erfahrung bedeutet mir sehr viel.“ Heute mache das hingegen niemand mehr. „Wenn man heute einen Plattenvertrag bekommen möchte, denkt man zuerst darüber nach, wie viele Follower man hat. Deshalb singe ich in ‚Bring Your Love‘: ‚Versuch nicht, mich mit Zahlen abzulenken.'“ Für Madonna habe alles damit begonnen, dass sie nicht an Chartplatzierungen oder Streamingzahlen gedacht habe. Denn: „Algorithmen und künstliche Intelligenz sind das Gegenteil davon, Risiken einzugehen – und für mich ist genau das das Gegenteil davon, Kunst zu schaffen.“

Die 67-jährige Sängerin – Mutter von Lourdes (29), Rocco (25), David (20), Mercy (20) sowie den 13-jährigen Zwillingen Stella und Estere – zieht sich bewusst aus den sozialen Medien zurück, wenn sie an neuer Musik arbeitet. Sie erklärte: „In letzter Zeit war das schwierig, weil ich mit meinem Album und allem, was dazugehört, beschäftigt war. Aber ich lege gerne Pausen ein … und verschwinde einfach. Denn genau so nährt man seine Fantasie.“ Sie brauche Ruhe und Tage, an denen sie sich nur mit der Natur, mit ihren Kindern und mit ihren Pferden verbinde.

Erst kürzlich bezeichnete Madonna Instagram – wo ihr mehr als 20 Millionen Menschen folgen – als „seelenzerstörend und hypnotisierend“. Außerdem gab sie zu, dass sie depressiv werde, wenn sie zu viel Zeit auf der Plattform verbringe. Im Interview mit dem ‚Interview Magazine‘ sagte sie: „Wir glauben, dass wir tatsächlich Zeit mit jemandem verbracht haben, wenn wir zwei Stunden auf Instagram waren. Das ist eine zutiefst verstörende Beschäftigung. Es ist hypnotisierend und gleichzeitig zerstört es die Seele.“ Auf die Frage, ob sie sich manchmal im endlosen Scrollen verliere, antwortete sie: „Gelegentlich öffne ich Instagram und irgendetwas erscheint, das mich zum nächsten Bild bringt. Dann denke ich plötzlich: ‚Was mache ich hier eigentlich? Ich habe 5.000 Dinge zu erledigen. Leg das Handy weg.'“