FilmSeth Rogen über James Franco: ‚Habe seit sehr langer Zeit nicht mehr mit ihm gearbeitet und auch keine Pläne dazu‘

Seth Rogen - July 2019 - Famous - The Lion King Premiere
Einst waren die beiden Hollywood-Stars ein Herz und eine Seele - mittlerweile haben sie keinen Kontakt mehr.
Seth Rogen hat keine Pläne, jemals wieder mit James Franco zusammenzuarbeiten.
Die ehemaligen Freunde und Kollegen standen erstmals gemeinsam für die Fernsehserie ‚Voll daneben, voll im Leben‘ vor der Kamera. Danach arbeiteten sie bei Filmen wie ‚Ananas Express‘, ‚Das ist das Ende‘, ‚The Interview‘ und ‚The Disaster Artist‘ erneut zusammen. Rogen brach jedoch den Kontakt zu Franco ab, nachdem dieser mit Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens konfrontiert wurde. Nun erklärte er, dass er „keine Pläne“ habe, künftig wieder mit ihm zu arbeiten.
Im Gespräch mit der ‚New York Times‘ sagte Rogen: „Ich denke ehrlich gesagt, dass die ganzen Nuancen dieser Angelegenheit im Moment zu persönlich für mich sind, um darüber zu sprechen. Es ist eine sehr persönliche Sache. Es gibt die öffentliche Seite davon, über die ich bereits gesprochen habe, und meine öffentliche Haltung ist dieselbe geblieben.“ Der Comedian erklärte, dass die Fakten für sich sprechen würden. „Ich habe seit Jahren nicht mehr mit ihm gearbeitet“, betonte er. „Aber die persönliche Seite ist sehr komplex und betrifft Menschen, von denen ich nicht weiß, ob ich sie in diese Diskussion hineinziehen sollte.“
Der 44-Jährige fügte hinzu, er sehe wenig Mehrwert darin, das Thema ausführlich zu kommentieren. „Seit meinem letzten Gespräch darüber hat sich nichts geändert. Ich habe seit sehr langer Zeit nicht mehr mit ihm gearbeitet und habe auch keine Pläne dazu“, stellte er klar. Franco zog sich aus der Schauspielerei zurück, nachdem im Jahr 2018 mehrere Frauen Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens gegen ihn erhoben hatten. 2019 verklagten ehemalige Schülerinnen seiner inzwischen geschlossenen Schauspielschule Studio 4 den Hollywood-Star und seine Geschäftspartner. Sie warfen ihnen vor, Schülerinnen dazu gedrängt zu haben, explizite Szenen vor der Kamera zu spielen.
Franco und seine Partner erklärten sich bereit, 2,2 Millionen US-Dollar zu zahlen, um die Klage außergerichtlich beizulegen. Im ‚The Jess Cagle Podcast‘ räumte der 48-Jährige ein, während seiner Zeit als Lehrer an der Schauspielschule sexuelle Beziehungen mit Studentinnen gehabt zu haben. „Das war falsch. Ja, es gab bestimmte Situationen, in denen ich eine einvernehmliche Beziehung mit einer Studentin hatte, und das hätte nicht passieren dürfen“, gab Franco zu.







