StarsJack Whitehall vergeigte ‚Harry Potter‘-Casting trotz Hilfe seines Vaters

Jack Whitehall - March 2025 - Avalon - The BRIT Awards
Jack Whitehall hat verraten, dass er als Kind für ‚Harry Potter‘ vorsprach und die Gelegenheit trotz der Unterstützung seines in der Branche tätigen Vaters gründlich vermasselte.
Für den Comedian ist die Geschichte heute der beste Beweis dafür, dass „Nepo-Eltern nicht immer funktionieren“. Der inzwischen 38-Jährige erinnerte sich in der ‚Capital Breakfast Show‘ daran, wie ein Casting Director damals an seine Schule kam, um nach möglichen Darstellern für den Jungen, der überlebte, zu suchen. Whitehalls Vater Michael, der als Agent und Produzent arbeitete, hielt von einem gewöhnlichen offenen Casting allerdings wenig.
„Bei einem offenen Casting ist noch nie jemand besetzt worden“, habe sein Vater damals behauptet. Stattdessen organisierte er seinem Sohn ein persönliches Treffen mit dem Casting Director in London. Der „klassische Nepo-Vater“, wie Whitehall ihn heute scherzhaft nennt, holte ihn dafür sogar aus der Schule. Nur gab es ein Problem: Jack hatte ‚Harry Potter and the Philosopher’s Stone‘ überhaupt nicht gelesen. Beim Vorsprechen wurde er mit Fragen über Harry und die Geschichte konfrontiert und versuchte, seine Wissenslücken irgendwie zu überspielen. „Ich fing an, über Orks und so zu reden“, erinnerte sich Whitehall. Die Reaktion sei eindeutig gewesen: „Das ist das falsche Buch, Kumpel.“
„Ich habe das Vorsprechen komplett vergeigt“, räumte er ein. Sein Vater sei entsprechend enttäuscht gewesen, nachdem er seinem Sohn die besondere Gelegenheit verschafft hatte und dieser sie völlig unvorbereitet verstreichen ließ.
Für die eigentliche Pointe der Geschichte sorgte schließlich Emma Watson. Sie wurde über den gewöhnlichen Castingprozess an Schulen entdeckt und als Hermine Granger besetzt. „Es war also ein gutes Beispiel dafür, warum Nepo-Eltern nicht immer funktionieren“, scherzte Whitehall. Neben Watson als Hermine wurden Rupert Grint als Ron Weasley und Daniel Radcliffe als Harry Potter zu Weltstars. Die sieben Romane von J.K. Rowling wurden schließlich in acht Kinofilme umgesetzt.
Inzwischen wird die Geschichte für eine neue HBO-Serie noch einmal verfilmt, die an Weihnachten starten soll. Dominic McLaughlin übernimmt darin die Rolle von Harry, Alastair Stout spielt Ron und Arabella Stanton Hermine. Zum Ensemble gehören außerdem John Lithgow als Albus Dumbledore, Nick Frost als Rubeus Hagrid und Paapa Essiedu als Severus Snape.
Begleitet wird das Projekt weiterhin von Diskussionen über J.K. Rowling und ihre transfeindlichen Äußerungen. HBO-Chairman und -CEO Casey Bloys bestätigte gegenüber ‚Deadline‘, dass die Autorin kreativ „absolut“ an der Serie beteiligt sei. Auswirkungen auf die Suche nach Darstellern habe die Kontroverse laut Bloys jedoch nicht gehabt. Auf die Frage, ob Rowlings Positionen das Casting erschwert hätten, antwortete er: „Nicht im Geringsten.“







