StarsBarbara Salesch hat eine klare Meinung zu Künstlicher Intelligenz im TV

Barbara Salesch - Köln 2026 - Avalon
Barbara Salesch hat eine klare Meinung zu Künstlicher Intelligenz im TV.
Barbara Salesch steht dem Einsatz Künstlicher Intelligenz im Fernsehen kritisch gegenüber.
Während RTL bei neuen Folgen von ‚Ulrich Wetzel – Das Strafgericht‘ auf KI setzt, um bereits vorhandene Fälle inhaltlich neu aufzulegen, lehnt die TV-Richterin eine solche Bearbeitung ihrer eigenen Aussagen entschieden ab. Anfang September strahlte RTL fünf neue Folgen des Gerichtsformats aus. Nach Angaben des Senders wurden dafür bestehende Geschichten mithilfe von KI weiterentwickelt. Salesch, deren neuer Gerichtsfilm ‚Freier Fall in den Tod‘ am 23. September um 20.15 Uhr bei RTL zu sehen ist, zieht bei der Technologie eine klare Grenze. „Definitiv nicht“, sagte sie im Gespräch mit ‚t-online‘ auf die Frage, ob ein solches Verfahren auch für ihre Sendung infrage käme. „Ich sage das, was ich sage. Nie im Leben erlaube ich, dass mir stattdessen irgendjemand irgendetwas in den Mund legt, was ich nicht gesagt habe.“
Technische Anwendungen von KI lehnt Salesch hingegen nicht grundsätzlich ab. Problematisch werde es für sie, wenn Menschen auf diese Weise künstlich dargestellt würden. „Wenn Menschen als Hüllen benutzt werden, dann bin ich raus“, erklärte die 75-Jährige. Auch eine echte Richterin solle ihrer Ansicht nach niemals durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden. Dazu sagte sie: „Ich wünsche uns allen, dass dies nie geschieht.“
Für ihren neuen Primetime-Film stand Salesch trotz einer Verletzung vor der Kamera. Kurz vor Drehbeginn war sie in ihrem Garten gestürzt und hatte sich den Ellenbogen gebrochen. Nach einer Operation trug sie eine Orthese, die nicht unter ihre Richterrobe passte. Deshalb wurde die Kleidung kurzerhand angepasst. Besonders herausfordernd war ein Außendreh bei 39 Grad. „Mein Außendreh bei 39 Grad im Schatten mit Mantel hat mich schon an den Rand des Machbaren gebracht“, berichtete Salesch. Auch ihre Hündin Piri hätte eigentlich mitwirken sollen, bekam wegen der Temperaturen jedoch „hitzefrei“.
Ans Aufhören denkt die TV-Richterin trotz gesundheitlicher Einschränkungen nicht. Sie arbeitet weiterhin vor der Kamera und widmet sich daneben ihrer Kunst. „Solange die Zuschauer und ich selbst Lust darauf haben, mache ich weiter“, sagte sie. Privat genießt Salesch inzwischen vor allem die Ruhe auf ihrem Hof. Dort arbeitet sie in ihrem Atelier, kümmert sich um ihre Kunst und geht mit ihrem Hund spazieren. Ihre deutschlandweite Bekanntheit habe ihr dagegen zeitweise die Freiheit genommen. In den ersten Jahren in Köln habe sie „kaum noch rausgehen“ können, ohne ständig beobachtet zu werden. Heute schätzt sie ihre ländliche Idylle umso mehr. Ihr Leben dort beschreibt sie mit einem Augenzwinkern als „wie in Bullerbü“.







