MusikFontaines D.C. blicken auf ein ’sehr schwieriges Jahr‘ zurück

Fontaines D.C. - TRNSMT 2025 - Avalon BangShowbiz
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Fontaines D.C. - TRNSMT 2025 - Avalon

Bang ShowbizBang Showbiz | 17.10.2026, 13:00 Uhr

Fontaines D.C. blicken auf ein 'sehr schwieriges Jahr' zurück.

Die Fontaines D.C. haben ein „sehr schwieriges Jahr“ hinter sich.
Die irische Rockband, bestehend aus Grian Chatten, Conor Curley, Conor Deegan, Tom Coll und Carlos O’Connell, musste im Juni den Tod ihres Managers Trevor Dietz verkraften. Bei ihrem jüngsten Konzert im Londoner Roundhouse erwiesen die Musiker ihm eine bewegende letzte Ehre. Sänger Grian Chatten wandte sich an das Publikum und sagte: „Es war ein sehr schwieriges Jahr für uns. Ich möchte euch diesen Song vorsingen.“ Anschließend stimmte er ‚Favourite‘ vom 2024 erschienenen Album ‚Romance‘ an.

Unterdessen hat die Band ihr neues Album ‚Dopamine Chamber‘ veröffentlicht, das die Musiker als „stimmungsverändernd“ beschreiben. Darauf findet sich auch die erste Single ‚Marianne‘, die unter anderem vom Psychothriller ‚Ripley‘ aus dem Jahr 2024 inspiriert wurde. In der Serie spielt der ebenfalls aus Irland stammende Andrew Scott den gerissenen Hochstapler Tom Ripley. In einem Statement erklärte Chatten das Konzept der neuen Platte: „Das Album selbst ist eine Dopamin-Kammer. Man betritt sie, und wir testen an einem verschiedene Musikstücke, die das Denken und die Stimmung verändern sollen.“ Bassist Conor Deegan ergänzte: „Unsere Alben haben sich schon immer mit dem Gefühl auseinandergesetzt, an einem bestimmten Ort zu sein. Zuerst ging es um Dublin, dann darum, Dublin hinter sich zu lassen, und anschließend darum, die Romantik anderswo zu finden. Bei diesem Album lautete die Frage: Wohin flieht man?“ Die Band nahm das Album an verschiedenen Orten auf: in London, in der englischen Provinz und in Palermo auf Sizilien. Dort improvisierte Chatten eine Gesangskabine aus Matratzen und Kissen.

Beim Vergleich von ‚Dopamine Chamber‘ mit dem Vorgängeralbum ‚Romance‘ beschrieb Chatten eine deutlich düsterere Entwicklung. „Ich glaube, bei ‚Romance‘ waren vielleicht 60 Prozent noch menschlich, während 40 Prozent bereits durch Automatisierung und einen Verlust an Gefühl korrumpiert waren“, erklärte er. „Bei diesem Album fühlt es sich eher nach 60 Prozent Verfremdung an: Die Maske verschmilzt immer mehr mit dem Gesicht. Ich hatte das Gefühl, dass es kraftvoller wäre, die Hoffnung wegzulassen und die Hässlichkeit ehrlich widerzuspiegeln. Dieses Album sollte sich eher wie eine katastrophale Warnung anfühlen.“

Auch live dürfen sich die Fans auf weitere Auftritte freuen: Aufgrund der großen Nachfrage hat Fontaines D.C. für 2027 ein zweites Konzert auf Slane Castle angekündigt. Die Band wird sowohl beim ursprünglich geplanten Auftritt am 26. Juni als auch beim Zusatzkonzert am 27. Juni auf der Bühne stehen. Mit dabei sind unter anderem Hayley Williams, Damien Dempsey und Madra Salach. Das legendäre Veranstaltungsareal im irischen County Meath bietet Platz für rund 80.000 Besucher und hat im Laufe der Jahre zahlreiche Musikgrößen begrüßt. Zu den Künstlern, die dort bereits aufgetreten sind, zählen The Rolling Stones, David Bowie, Bob Dylan, Oasis, Metallica und Harry Styles.