MusikLily Allen muss Neuseeland-Konzert kurzfristig absagen: ‚Ich bin am Boden zerstört‘

Lily Allen attends the Nordoff and Robbins O2 Silver Clef Awards - Famous
Lily Allen muss Neuseeland-Konzert kurzfristig absagen.
Lily Allen musste ihren Auftritt in Auckland nur wenige Stunden vor Konzertbeginn wegen einer Virusinfektion absagen.
Die Sängerin zeigte sich tief enttäuscht und entschuldigte sich bei ihren Fans in Neuseeland. Die 41-Jährige sollte am Dienstag, dem 20. Oktober, ihr erstes Konzert in Neuseeland seit 2019 geben. Doch aus gesundheitlichen Gründen musste sie den Auftritt ihrer aktuellen ‚West End Girl‘-Tour kurzfristig streichen. In ihrer Instagram-Story wandte sich Lily direkt an ihre Fans in Auckland: „An meine ‚West End Girls‘ in Auckland: Es tut mir unendlich leid, euch mitteilen zu müssen, dass ich mir eine Virusinfektion eingefangen habe und heute Abend nicht auftreten kann. Ich hatte mich wirklich darauf gefreut, euch alle zu sehen, und bin absolut am Boden zerstört, dass ich euch enttäuschen muss. Allen, die extra von weit her angereist sind, möchte ich meine aufrichtige Entschuldigung aussprechen.“
Die Sängerin des Hits ‚Smile‘ versicherte außerdem, dass sämtliche Tickets erstattet werden. Sie hoffe, „bald wiederkommen und euch sehen zu können“. Abschließend schrieb sie: „Vielen Dank für euer Verständnis.“ Auch der Konzertveranstalter Frontier Touring teilte Lilys Mitteilung auf seinem eigenen Instagram-Account und wünschte der Sängerin eine schnelle Genesung: „Wir wünschen @lilyallen eine rasche Erholung.“
Derzeit ist Lily Allen mit ihrer ‚West End Girl‘-Tour weltweit unterwegs. Während des Nordamerika-Abschnitts im Sommer musste die Tournee allerdings erheblich umgeplant werden: Mehrere geplante Arena-Konzerte wurden in kleinere Veranstaltungsorte verlegt, ein Auftritt in Montreal wurde sogar komplett abgesagt. Als Grund nannte die Sängerin die enttäuschenden Ticketverkäufe. Im vergangenen Monat sprach sie mit dem Magazin ‚The Cut‘ offen über die Hintergründe und räumte mit der Vorstellung auf, Künstler würden ihre Tourneen grundsätzlich selbst planen und dabei ausschließlich auf möglichst hohe Einnahmen aus sein. „Die Ticketverkäufe waren einfach nicht da. Ich glaube, die Leute haben manchmal eine falsche Vorstellung davon, wie gierig Künstler angeblich sind. Natürlich mag es Künstler geben, die gierig sind. Aber ich möchte euch erklären, wie das Ganze tatsächlich funktioniert“, sagte sie. „Ich rufe nicht bei der Madison Square Garden Arena oder anderen Veranstaltungsorten an und sage: ‚Ich würde gerne diese Termine buchen. Vielen Dank. Ich glaube, ich kann diese Arenen füllen.'“ Stattdessen verfügten die Veranstalter über umfangreiche Daten, anhand derer sie einschätzen könnten, wie viele Tickets sich voraussichtlich verkaufen lassen würden, erklärte Lily. Die Künstler bekämen dann ein entsprechendes Angebot und die Zusicherung, dass der Veranstalter davon ausgehe, die Konzerte ausverkaufen zu können.
Rückblickend gab Lily zu, dass sie bereits zu Beginn Zweifel an der Planung ihrer Nordamerika-Tournee gehabt hatte. „Ich hatte von Anfang an ein etwas ungutes Gefühl. Ich fragte meinen Manager: ‚Bist du sicher? Das erscheint mir ziemlich ambitioniert.‘ Er antwortete: ‚Das ist es, was sie mir sagen.‘ Also stimmten wir zu. Doch mit der Zeit wurde immer deutlicher, dass es wahrscheinlich nicht funktionieren würde.“ Die kurzfristige Absage in Auckland dürfte für die Sängerin besonders enttäuschend sein, da sie sich auf die Rückkehr nach Neuseeland gefreut hatte. Wann Lily Allen den ausgefallenen Auftritt nachholen kann, ist bislang nicht bekannt.







