StarsDaniel Brühl: In dieses Hogwarts-Haus hat ihn der Sprechende Hut gesteckt

Daniel Bruhl - February 2020 - Avalon - Laureus Sports Awards BangShowbiz
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Daniel Bruhl - February 2020 - Avalon - Laureus Sports Awards

Bang ShowbizBang Showbiz | 06.11.2026, 14:00 Uhr

Der Schauspieler spricht Lord Voldemort in einer neuen Hörbuch-Reihe.

Daniel Brühl verrät, welchem Hogwarts-Haus er angehören würde.
Der Schauspieler übernimmt eine besondere Rolle im Harry-Potter-Universum: In einer neuen Hörbuch-Reihe leiht er dem dunklen Zauberer Lord Voldemort seine Stimme. Im Gespräch mit der ‚Neuen Osnabrücker Zeitung‘ offenbarte er, was ihn mit dem Bösewicht verbindet. „Ich habe einen Test gemacht, zu welchem der vier Hogwarts-Häuser ich gehöre. Da kam dann schon Slytherin raus“, schilderte er. Slytherin ist das Haus, aus dem fast alle bekannten dunklen Zauberer und Hexen stammen. Gleichzeitig betonte Brühl: „Aber ich wusste natürlich, wie Voldemort geantwortet hätte.“

Ganz so viele Gemeinsamkeiten sieht der 48-Jährige zwischen sich und seiner Figur allerdings nicht. „Ehrgeiz würde ich mir bescheinigen, Größenwahn ist nicht in mir drin“, erklärte er. Außerdem habe er deutlich mehr Empathie als der dunkle Lord. Bei seiner Vorbereitung auf die Rolle habe ihn vor allem die vielschichtige Persönlichkeit Voldemorts interessiert. „Seine Geschichte ist die einer Verwandlung – vom Menschen zur Kreatur. Hier und da flackert in der Machtversessenheit die Zerbrechlichkeit auf“, erläuterte er.

Im Interview bezog Brühl auch Stellung zu den umstrittenen Äußerungen von J. K. Rowling über Transpersonen. Dabei machte er keinen Hehl aus seiner Ablehnung. „Da bin ich einfach komplett anderer Meinung“, sagte er und distanzierte sich ausdrücklich von der Haltung der Autorin. Dennoch habe er für sich entschieden, die positiven Werte der Buchreihe stärker zu gewichten. Insbesondere die Themen Freundschaft, Liebe und der Abbau von Vorurteilen entsprächen seinen eigenen Überzeugungen. „Die Magier um Lord Voldemort folgen einer Obsession für das reine Blut – und was Rowling dazu schreibt, zeigt eine klare Haltung gegen Rassismus, auch gegen das Klassendenken, das nicht nur in England ein großes Thema ist“, betonte Brühl.