MusikBarry Manilow: ‚Ich sehe mich nicht als Sänger‘

Barry Manilow - FAMOUS - FEB 2006 - Annual Clive Davis Pre Grammy Party BangShowbiz
Barry Manilow - FAMOUS - FEB 2006 - Annual Clive Davis Pre Grammy Party BangShowbiz

Barry Manilow - FAMOUS - FEB 2006 - Annual Clive Davis Pre Grammy Party

Bang ShowbizBang Showbiz | 26.05.2026, 11:00 Uhr

Barry Manilow war nach eigenen Worten schon immer ein widerwilliger Entertainer.
Der 82-jährige Musiker feierte mit Songs wie ‚Could It Be Magic‘, ‚Weekend in New England‘, ‚Can’t Smile Without You‘ und ‚Copacabana (At the Copa)‘ große Erfolge. Trotzdem sieht sich Manilow bis heute nicht wirklich als Sänger. Der Zeitung ‚The Guardian‘ sagte er: „Meine erste Liebe ist nicht das Auftreten oder sogar das Singen. Ich sehe mich nicht als Sänger, ich sehe mich als Musiker. Und wissen Sie: Wenn dieser wunderbare Teil meiner Karriere sich nicht so entwickelt hätte, würde ich wahrscheinlich Klavier in irgendeiner Bar in Paris spielen und wäre damit vollkommen glücklich.“

Manilows Karriere umfasst inzwischen mehr als 60 Jahre. Dennoch fühlt er sich im Rampenlicht noch immer nicht vollkommen wohl. Er erklärte: „Ich glaube nicht, dass ich mich jemals wirklich daran gewöhnt habe … Es entspricht einfach nicht meinem Wesen. Ich habe nur gelernt, wie man damit umgeht. Und der Weg dafür ist, ehrlich zu diesen Zuschauern zu sein. Denn ich weiß nicht, wie ich auf dieser Bühne unehrlich sein könnte.“ Trotz seiner Charterfolge musste Barry im Laufe der Jahre heftige Kritik von Musikkritikern einstecken. Er erinnerte sich: „Es war, als hätte ich jemandem aus ihrer Familie etwas angetan. Es ging über so lange Zeit: zuerst machten sie meine Songs schlecht und dann mein Aussehen.“

Der erfolgreiche Musiker, der 13 Platin- und sechs Multi-Platin-Alben veröffentlicht hat, gab zu, dass ihn diese Kritik früher sehr belastet habe. Mit der Zeit habe er jedoch gelernt, besser mit Ruhm und Erfolgsdruck umzugehen. Auf die Frage, wie ihn die negativen Kritiken beeinflusst hätten, antwortete Manilow: „Dummerweise habe ich manches davon gelesen, bin dann in Selbstmitleid versunken und habe mir die Decke über den Kopf gezogen. Aber danach habe ich mich angezogen und bin zum Soundcheck gegangen und das war’s dann. Denn ich war einfach nicht ihrer Meinung.“