StarsBilly Porter war ‚drei Tage tot‘ während seines Kampfes gegen Sepsis

Billy Porter - FAMOUS - London - April - 2025 - Olivier Awards BangShowbiz
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Billy Porter - FAMOUS - London - April - 2025 - Olivier Awards

Bang ShowbizBang Showbiz | 05.03.2026, 10:13 Uhr

Billy Porter war 'drei Tage tot' während seines Kampfes gegen Sepsis.

Billy Porter sagt, er sei während seines Kampfes gegen Sepsis „drei Tage tot“ gewesen.
Im September 2025 zog sich der 56-jährige Schauspieler von der Rolle des Emcee in der Broadway-Produktion ‚Cabaret‘ zurück, nachdem bei ihm ein „schwerer Fall“ der lebensbedrohlichen Krankheit diagnostiziert worden war. Dabei handelt es sich um eine extreme Reaktion des Körpers auf eine Infektion, die Entzündungen verursacht und Organe sowie Gewebe schädigen kann. Nun berichtete Billy, dass Ärzte nach einer „Routineuntersuchung“ entdeckten, dass ein Nierenstein, der „in meiner Harnröhre feststeckte“, bei ihm eine Form der Sepsis namens Urosepsis ausgelöst hatte. Diese beginnt in den Harnwegen und breitet sich bis zu den Nieren aus. In der neuesten Folge des Podcasts ‚Outlaws with TS Madison‘ erzählte der Künstler: „Als sie hineingingen, war hinter dem Stein so viel Eiter, Galle und Infektion. Es staute sich, und innerhalb von Minuten bekam ich eine Urosepsis.“

Sein Zustand war so schwerwiegend, dass die Ärzte ihn an eine ECMO-Maschine anschlossen und für mehrere Tage in ein künstliches Koma versetzten. Laut dem britischen National Health Service (NHS) pumpt die Maschine Blut aus einer großen Vene durch eine künstliche Lunge (eine Membran) außerhalb des Körpers. Diese künstliche Lunge reichert das Blut mit Sauerstoff an und entfernt das Abfallprodukt Kohlendioxid. Anschließend wird das Blut über eine weitere große Vene in der Nähe des Herzens in den Körper zurückgeführt. Billy sagte weiter: „Ich war an der ECMO-Maschine. Ich war drei Tage tot.“ Heute bezeichnet er sich selbst als ein „lebendes Wunder“. Nachdem der zweifache Emmy-Preisträger aufgewacht war und von den lebenserhaltenden Maßnahmen genommen wurde, erklärten ihm die Ärzte, dass seine Beine ein Kompartmentsyndrom entwickelt hätten – dabei ziehen sich die Muskeln so stark zusammen, dass die Sauerstoffversorgung abgeschnitten wird. Er erinnerte sich: „Also mussten sie mich an beiden Seiten meines Beins aufschneiden, während ich im Koma lag – vom Knie bis zur Hüfte – und es zwei Tage offenlassen, damit sie mein Bein retten konnten.“

Billy erholte sich vollständig und fühlt sich „so dankbar, hier zu sein“. Er fügte hinzu: „Es ist ein solches Geschenk.“ Die Krankheit habe seine Sicht auf das Leben verändert. „Als ich in meinem Krankenhausbett lag und nachdachte, hörte ich ein paar Dinge. Das Erste war: Arbeite klüger, nicht härter. Das Zweite war: Sei gehorsam und folge dem Ruf. Und das Dritte war: Hör nie wieder auf, die Wahrheit zu sagen“, so der Star abschließend.