StarsBlake Lively reagiert auf Gerichtsbeschluss im Fall Justin Baldoni

Blake Lively - It Ends With Us - New York Premiere - Getty BangShowbiz
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Blake Lively - It Ends With Us - New York Premiere - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 04.04.2026, 10:12 Uhr

Die Klage der Schauspielerin gegen ihren Co-Star wurde größtenteils abgewiesen - trotzdem zeigt sie sich "dankbar".

Blake Lively erklärt, sie sei „dankbar“ für die Entscheidung des Gerichts – obwohl 10 von 13 Anschuldigungen in ihrer Klage gegen ihren ‚It Ends With Us‘-Co-Star Justin Baldoni abgewiesen wurden.
Die 38-jährige Schauspielerin veröffentlichte am Freitag (3. April) eine Stellungnahme in ihrer Instagram-Story und kritisierte zugleich den „Online-Missbrauch“, dem sie im Zuge des Rechtsstreits ausgesetzt war, der bis zu den Dreharbeiten des Films aus dem Jahr 2024 zurückreicht. Neben ihren Vorwürfen wegen sexueller Belästigung wies Richter Lewis Liman auch die Anschuldigungen zurück, Baldoni habe sie wegen ihres Gewichts beleidigt.

Dennoch kann Lively mit zentralen Punkten der Klage – darunter Vergeltungsmaßnahmen, Beihilfe dazu und Vertragsbruch – in einem Zivilprozess fortfahren, der am 18. Mai in New York beginnt. Sie schrieb: „Ich bin dankbar für die Entscheidung des Gerichts, die es ermöglicht, den Kern meines Falls nächsten Monat einer Jury vorzulegen – und dafür, meine Geschichte endlich vollständig im Prozess erzählen zu können. Für mich selbst, aber auch für jene, die nicht dieselbe Möglichkeit haben.“

Die ‚Gossip Girl‘-Darstellerin bezeichnete es als „unvorstellbar schmerzhaft“, die Klage einzureichen, und appellierte an die Öffentlichkeit, sich nicht von der „digitalen Seifenoper“ rund um den Fall ablenken zu lassen. „Das Letzte, was ich in meinem Leben wollte, war eine Klage. Aber ich habe diesen Schritt unternommen wegen der allgegenwärtigen Vergeltung, der ich ausgesetzt war – und weiterhin bin –, weil ich privat und beruflich ein sicheres Arbeitsumfeld für mich und andere eingefordert habe“, erklärte sie.

Lively wolle anderen Betroffenen mit ihrer Geschichte zeigen: „So schmerzhaft es auch ist – man kann seine Stimme erheben.“ Weiter sagte sie: „Die ständige Darstellung dieses Falls als ‚Promi-Drama‘ ist nicht nur unverantwortlich, sondern gewollt: Sie soll euch davon abhalten, euch selbst in meiner Geschichte wiederzuerkennen.“ Der körperliche Schmerz durch digitale Gewalt sei sehr real. „Es ist Missbrauch“, betonte die Schauspielerin. „Und er ist überall – nicht nur in den Nachrichten, sondern auch in euren Gemeinden und Schulen.“

Zum Abschluss betonte Lively, sie werde weiter „kämpfen“, und dankte ihren Unterstützern. „Ich werde niemals aufhören, meinen Beitrag zu leisten, um Systeme und Menschen aufzudecken, die Opfer verletzen, beschämen, zum Schweigen bringen oder Vergeltung üben“, kündigte sie an.