StarsCatherine Zeta-Jones nennt Michael Douglas das ‚ultimative Nepo-Baby‘

Catherine Zeta-Jones - Michael Douglas - SAG Awards - Jan 2020 - Getty
Catherine Zeta-Jones nennt Michael Douglas das 'ultimative Nepo-Baby'.
Catherine Zeta-Jones hat ihren Ehemann Michael Douglas als das „ultimative Nepo-Baby“ bezeichnet.
Die Schauspielerin verteidigt damit auch ihre Kinder Dylan (26) und Carys (23), die beide in die Fußstapfen ihrer berühmten Eltern treten und Schauspieler werden möchten. Die 56-Jährige findet die Bezeichnung „Nepo-Baby“ unfair. Schließlich habe ihr Mann, der Sohn der verstorbenen Hollywood-Legende Kirk Douglas, längst bewiesen, dass er sich unabhängig von seinem berühmten Vater einen eigenen Namen machen konnte.
In der BBC-Radio-4-Sendung ‚Woman’s Hour‘ sagte Zeta-Jones: „Wenn es irgendeine andere Branche wäre, ob Finanzen, Wirtschaft oder Jura – oder wenn man Arzt ist – kenne ich viele meiner erwachsenen Freunde, die Chirurgen oder Ärzte sind und deren Kinder in dieselbe Branche gehen. Und sie werden nicht so abgestempelt.“ Sie fügte hinzu: „Noch wichtiger ist: Ich bin mit dem ultimativen Nepo-Baby verheiratet. Mein Mann war der Sohn von Kirk Douglas, dem Spartacus. Und er hat es ganz gut aus eigener Kraft geschafft.“
Angesichts des enormen Drucks, unter dem junge Menschen heute stünden, halte sie die zusätzliche Etikettierung für problematisch. „Ich finde es bedauerlich, dass junge Menschen einer so intensiven Beobachtung ausgesetzt sind. Nicht nur meine Kinder oder Promi-Kinder, sondern junge Menschen ganz allgemein. Sie werden von KI-generierten Bildern vermeintlicher Perfektion und all diesen Dingen regelrecht fertiggemacht. Sie brauchen nicht noch ein weiteres Etikett. Ich finde das sehr bedauerlich.“ Auf den Einwand, Promi-Kinder hätten gegenüber anderen Nachwuchsschauspielern zahlreiche Vorteile und leichteren Zugang zu wichtigen Kontakten, widersprach Zeta-Jones deutlich. Ihrer Ansicht nach sei die Situation sogar „genau umgekehrt“. „Nein, nein, nein, ganz im Gegenteil. Zunächst einmal haben sie so viel zu beweisen“, erklärte sie. „Dieses: ‚Oh! Das liegt in deinen Genen, es liegt dir im Blut.‘ Und es ist eher: ‚Nein, ich habe tatsächlich eine echte Leidenschaft und Liebe für dieses Handwerk.'“
Die ‚Chicago‘- und ‚Wednesday‘-Darstellerin hat sich bereits mehrfach gegen die Bezeichnung „Nepo-Baby“ ausgesprochen. Sie bringe für Kinder berühmter Eltern zusätzlichen Druck und unrealistische Erwartungen mit sich. Im Gespräch mit dem ‚Sunday Times Culture Magazine‘ sagte sie Anfang des Monats über ihre Tochter: „Meine Tochter wollte eine Zeit lang Amal Clooney werden. Aber man muss seinen Träumen und seiner Leidenschaft folgen.“ Es sei für ihre Kinder schwierig, sich ihren eigenen Weg zu bahnen. „Es ist schwer für sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Diese schreckliche Bezeichnung ‚Nepo-Baby‘ ist furchtbar, denn diese Kinder haben nicht darum gebeten, in diese Familie hineingeboren zu werden. Sie versuchen, ihren eigenen Weg im Leben zu finden. Aber sie lieben es, und sie sind gut darin.“ Andernfalls würden sie und Michael Douglas ihren Kindern durchaus einen anderen Weg nahelegen, so Zeta-Jones abschließend: „Sonst wären Michael und ich die Ersten, die sagen würden: ‚Wisst ihr was? Vielleicht sieht ein Jurastudium wirklich gut aus.'“







