Film‚Django / Zorro‘-Film mit Quentin Tarantinos Segen in Arbeit

Quentin Tarantino wins Golden Globe January 2020 Getty BangShowbiz
Quentin Tarantino wins Golden Globe January 2020 Getty BangShowbiz

Quentin Tarantino wins Golden Globe January 2020 Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 28.04.2026, 14:30 Uhr

Quentin Tarantino hat seinen Segen für einen ‚Django/Zorro‘-Film gegeben.
Der 63-jährige Filmemacher schrieb gemeinsam mit Matt Wagner eine siebenteilige Comic-Crossover-Reihe, die seinen aus ‚Django Unchained‘ bekannten Sklaven und späteren Kopfgeldjäger mit ‚The Mask of Zorro‘ zusammenbringt. Sony Pictures treibt nun eine Filmversion dieses Mash-ups voran.

Wie ‚Deadline‘ berichtet, befindet sich das Projekt in früher Entwicklung. ‚LA Confidential‘-Autor Brian Helgeland schreibt eine neue Geschichte, die an die Comics anschließt. In der Vorlage entwickelt Django eine Verbindung zu Don Diego de la Vega, der in ‚The Mask of Zorro‘ von 1998 von Anthony Hopkins gespielt wurde. In diesem Film übergab Don Diego die Zorro-Maske an Alejandro Murrieta (Antonio Banderas). Es wird erwartet, dass sich der neue Film auf einen jungen Zorro konzentriert.

Tarantino – der deutlich gemacht hat, dass sein nächster, zehnter Film sein letzter als Regisseur sein wird – wird bei ‚Django/Zorro‘ nicht Regie führen. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass er dem neuen Film seinen Segen gegeben hat, der im Grunde als Fortsetzung von ‚Django Unchained‘ aus dem Jahr 2012 dienen würde, in dem Jamie Foxx den titelgebenden Kopfgeldjäger spielte.

Tarantino spricht schon seit langer Zeit über das Crossover, und zwischenzeitlich war Jerrod Carmichael an Bord, um das Drehbuch zu schreiben, doch das Projekt wurde aus unbekannten Gründen auf Eis gelegt. 2022 sagte Carmichael gegenüber ‚GQ‘: „Es ist tatsächlich ein unglaubliches, unglaubliches Drehbuch, das aus diesem ‚Django/Zorro‘ hervorgegangen ist und von dem ich mir wünschen würde, dass Sony einen Weg findet, es umzusetzen, aber ich erkenne die Unmöglichkeit daran.“

Es wird darauf hingewiesen, dass Foxx und Banderas für die neue Version des Projekts noch nicht unterschrieben haben, doch Banderas hat deutlich gemacht, dass er früher bereits angesprochen wurde. Ebenfalls 2022 sagte er gegenüber ‚USA Today‘: „[Tarantino] hat mit mir gesprochen, ich glaube, in der Oscar-Nacht [2020], als ich für ‚Pain and Glory‘ nominiert war. Wir haben uns auf einer dieser Partys gesehen. Er kam einfach auf mich zu, und ich dachte: ‚In deinen Händen? Ja, Mann!‘ Denn Quentin hat einfach diese Art, solche Filme zu machen und ihnen Qualität zu geben.“