StarsEx-‚Bachelor‘-Siegerin litt unter plötzlichem Ruhm: ‚Ich wollte keine Fernsehkarriere‘

Paul Janke - 25.03.17 - Hamburg - Eventpress rh
Die Siegerin der zweiten 'Bachelor'-Staffel enthüllt, dass ihr berufliches Leben wegen der Datingshow Schaden nahm.
Anja Polzer zieht ein ehrliches Fazit zu ihrer ‚Bachelor‘-Reise.
Die Unternehmerin gewann 2012 die zweite Staffel der RTL-Kuppelshow. Damals eroberte sie das Herz von Ur-Bachelor Paul Janke. Allerdings hielt die Romanze nur kurz: Schon einen Tag nach der Ausstrahlung des Finales gaben die TV-Stars ihre Trennung bekannt. In einem Artikel für ‚Bunte‘ blickte die 42-Jährige nun auf diese Zeit zurück und räumte mit einem gängigen Vorurteil auf. „Viele Menschen denken bis heute, dass die schwierigste Zeit nach dem ‚Bachelor‘ die Trennung war. Für mich war sie das nicht. Die größte Herausforderung war mein berufliches Leben“, enthüllte sie.
Nach den Dreharbeiten kehrte Anja zu ihrem Job als Marketing- und PR-Managerin zurück. „Genau das hatte ich immer vor. Ich wollte keine Fernsehkarriere. Ich wollte kein Reality-TV-Star werden. Ich wollte einfach wieder arbeiten“, betonte sie. Doch ihr plötzlicher Ruhm stellte die brünette Schönheit vor ungeahnte Probleme. Journalisten hätten in der Firma angerufen, Kollegen seien neugierig geworden. „Irgendwann war ich nicht mehr die Marketing-Managerin. Ich war ‚die vom Bachelor'“, offenbarte sie.
Monate später folgte eine berufliche Krise: Anja verlor ihren Job und musste erneut Bewerbungen schreiben. „Das Verrückte war: Ich wurde häufig eingeladen. Aber oft hatte ich das Gefühl, dass die Menschen gar nicht die Anja kennenlernen wollten, die Germanistik und Geschichte studiert hatte, die Berufserfahrung mitbrachte und Karriere machen wollte“, erzählte sie. „Sie wollten die ‚Bachelor‘-Gewinnerin treffen.“ Heute habe sie ihren Frieden mit der Vergangenheit geschlossen. Erst dadurch sei sie zu der Frau geworden, die sie heute ist. Die Social-Media-Managerin zeigte sich überzeugt: „Die Zeit beim ‚Bachelor‘ war eine der außergewöhnlichsten Erfahrungen meines Lebens.“





