StarsFrancis Ford Coppola wünscht Shia LaBeouf ‚alles Gute‘

Francis Ford Coppola - May 2024 - Avalon - Cannes Film Festival
Trotz ihrer Auseinandersetzungen betont der Regisseur nun, dass der Schauspieler in 'Megalopolis' "großartige Arbeit" geleistet habe.
Francis Ford Coppola wünscht Shia LaBeouf „alles Gute“ – trotz ihrer früheren Auseinandersetzungen.
Der 87-jährige Regisseur besetzte den umstrittenen Schauspieler für sein Epos ‚Megalopolis‘ aus dem Jahr 2024. Die Spannungen zwischen den beiden am Filmset sind in der kommenden Dokumentation ‚Megadoc‘, die die Entstehung des Films begleitet, zu sehen. Dennoch betonte Coppola, dass er den 40-Jährigen für äußerst talentiert halte und ihm nichts nachtrage.
Zu Fotos von LaBeouf in seiner Rolle als Clodio Pulcher schrieb Coppola auf Instagram: „Shia LaBeouf ist ein großartiger und interessanter Schauspieler, mit dem man arbeiten kann. In der Tradition von Dennis Hopper ist er auf der Suche nach der Wahrheit, und ich finde, dass er in ‚Megalopolis‘ großartige Arbeit geleistet hat. Ich wünsche ihm von Herzen alles Gute!“ In ‚Megadoc‘ ist gegen Ende zu sehen, wie LaBeouf Regisseur Mike Figgis erzählt, Coppola habe ihn nach einem Streit über die Details einer Szene als den schwierigsten Schauspieler bezeichnet, mit dem er je gearbeitet habe.
Der ‚Der Pate‘-Filmemacher habe LaBeouf ins Gesicht gesagt, dessen Besetzung zu bereuen. „Das war übrigens das einzige Mal, dass er geflucht hat – ‚Du warst der größte verdammte Schmerz im Ar*** von allen Schauspielern, mit denen ich je gearbeitet habe'“, zitierte ihn der ‚Transformers‘-Darsteller. Mit Blick auf Coppolas Schwierigkeiten mit Marlon Brando während der Dreharbeiten zu ‚Apocalypse Now‘ (1979) fügte LaBeouf hinzu: „Ich sagte: ‚Wirklich? Wirklich? Von allen Schauspielern? Bin ich mit 700 Pfund Übergewicht im Dschungel aufgetaucht? Wirklich? Von allen Schauspielern? Habe ich zehn Tage vor Ende der Dreharbeiten hingeschmissen?'“ Er sei sich sicher gewesen, Coppola habe übertrieben. Doch der Regisseur hielt an seiner Meinung fest. „Er sagte nur: ‚Ich übertreibe nicht. Raus hier'“, schilderte LaBeouf.
Der Hollywood-Star verriet später in der Doku, dass er bereits am Tag nach dem Streit eine reumütige E-Mail von Coppola erhalten habe. Seinen Angaben zufolge schrieb der Regisseur: „Natürlich tut mir meine Reaktion von gestern Abend leid. Es kamen gleichzeitig viele Krisen auf. Meine erste Reaktion ist immer, alles hinzuschmeißen. Bei ‚Der Dialog‘ musst du wissen, dass ich aus ähnlichen Gründen zehn Tage vor Abschluss der Dreharbeiten ausgestiegen bin.“ Nichtsdestotrotz habe LaBeouf „gute Arbeit“ am Set geleistet.







