Stars‚Ich wollte nicht Tom Cruise sein‘: Stephen Baldwin erklärt Hollywood-Aus

Stephen Baldwin - November 2024 - FOX Winter Press Day - Fox Studio Lot - LA - Getty
Der Schauspieler enthüllt, wieso er seine Hollywood-Karriere auf Eis legte.
Stephen Baldwin kehrte Hollywood auf dem Höhepunkt seiner Karriere den Rücken, weil er „nicht Tom Cruise sein wollte“.
Der Schauspieler erreichte Mitte der 1990er-Jahre mit dem Film ‚Die üblichen Verdächtigen‘ (1995) den Höhepunkt seines Erfolgs. Der Streifen gewann zwei Oscars. Danach übernahm Baldwin jedoch immer weniger Rollen und konzentrierte sich stattdessen auf seine Familie sowie auf seinen christlichen Glauben. Im Gespräch mit ‚People‘ enthüllte er: „Ich hätte mich wahrscheinlich in die Richtung entwickeln können, ein großer Star zu werden. Aber das war einfach nicht ich. Ich wollte nicht Tom Cruise sein und an den Kinokassen 100 Millionen Dollar einspielen müssen.“ Der 60-Jährige scherzte: „Ich bin lieber ein Trottel aus Massapequa! Darin bin ich gut!“
Stephen, der mit seiner Ehefrau Kennya die beiden Töchter Alaia Baldwin (33) und Hailey Bieber (29) hat, verriet außerdem, dass das Kindermädchen der Familie ihm einst vorhergesagt habe, dass er sich künftig ganz dem Glauben widmen würde. Er erinnerte sich: „Meine Frau sagte zu mir: ‚Ich habe gerade mit Augusta [unserem Kindermädchen] gesprochen, und sie meinte, der wahre Grund, warum sie hier ist, sei, dass Gott zu ihr gesprochen habe. Sie sagte, dass wir beide in Zukunft wiedergeborene Christen werden und unseren eigenen Glaubensdienst haben würden.'“
Damals habe er ihr jedoch kein Wort geglaubt. „Ich sagte: ‚Schatz, wir kommen aus New York, sind aber gerade in Arizona. Ich glaube, du solltest wieder zur Klimaanlage gehen und dich hinlegen.‘ Denn das klang einfach so absurd“, erzählte der Darsteller. Dennoch fühlte sich Stephen später zur Kirche hingezogen, nachdem er ein evangelikales Festival besucht hatte, auf dem zahlreiche Skateboarder auftraten.
Anschließend produzierte er das christliche Skateboard-Video ‚Livin It‘, das den Grundstein für sein neues Leben legte. „In den ersten sechs Monaten haben wir 10.000 Exemplare verteilt“, sagte er über das Video. „Dann meldete sich eine der größeren Kirchen und fragte, was es kosten würde, die Skateboarder aus dem Video für eine Live-Veranstaltung in ihre Gemeinde zu holen. Da habe ich Hollywood verlassen.“







