Stars‚Jackass‘-Star Johnny Knoxville darf bei Stunts nicht mehr am Kopf getroffen werden

Johnny Knoxville - Jackass Forever - LA Premiere - Getty
Johnny Knoxville hat eine klare Grenze gezogen: Bei zukünftigen ‚Jackass‘-Stunts darf er nicht mehr am Kopf getroffen werden.
Der 54-jährige Schauspieler und Stuntman erklärte, dass er nach einer schweren Kopfverletzung keine weiteren Gehirnerschütterungen riskieren kann – auch wenn er weiterhin Teil der chaotischen Filmreihe bleiben möchte.
Im Podcast ‚Books That Changed My Life‘ sprach Knoxville offen über seine gesundheitlichen Einschränkungen im Hinblick auf einen möglichen fünften ‚Jackass‘-Film. „Ich kann nichts mehr machen, bei dem ich eine weitere Gehirnerschütterung bekommen könnte“, sagte er. „Ich bin weit über meinem Limit, was das angeht. Aber alles andere ist mir egal. Ich kann nur nicht mehr am Kopf getroffen werden – viele der anderen Jungs können das noch.“
Der Hintergrund ist ein schwerer Unfall im Jahr 2022, bei dem Knoxville bei einem Stunt von einem Bullen umgeworfen wurde. Dabei erlitt er eine Gehirnblutung, eine Gehirnerschütterung, eine gebrochene Rippe und ein gebrochenes Handgelenk. Rückblickend räumte er ein, dass die ‚Jackass‘-Filme zwar Spaß machten, für die Beteiligten aber extrem seien. „Sie sind lustig – aber für den Cast sind sie die Hölle“, sagte er.
Knoxville ist bekannt dafür, die Grenzen des Erträglichen auszuloten. Bereits zuvor hatte er erzählt, dass ein misslungener Motorrad-Stunt beinahe dauerhafte Folgen gehabt hätte. Gegenüber ‚Variety‘ erinnerte er sich: „Der Arzt sagte, ein paar Zentimeter weiter unten und ich wäre außer Gefecht gewesen.“ Mit Galgenhumor fügte er hinzu, dass seine beiden jüngeren Kinder der Beweis seien, „dass alles wieder einwandfrei funktioniert“. Privat stößt seine Risikofreude allerdings auf wenig Begeisterung. „Meine Familie mag es nicht, wenn ich solche Sachen mache“, sagte Knoxville über den Bullen-Unfall. „Das war der heftigste Treffer, den ich je von einem Tier kassiert habe.“
Trotz aller Einschränkungen denkt Knoxville nicht ans Aufhören. Solange sein Kopf verschont bleibt, ist er bereit, weiterhin Teil der ‚Jackass‘-Welt zu sein.







