FilmMaggie Gyllenhaal sollte große Änderungen an ‚The Bride‘ vornehmen

Maggie Gyllenhaal - CinemaCon 2025 - Arrivals - Warner Bros BangShowbiz
Maggie Gyllenhaal - CinemaCon 2025 - Arrivals - Warner Bros BangShowbiz

Maggie Gyllenhaal - CinemaCon 2025 - Arrivals - Warner Bros

Bang ShowbizBang Showbiz | 04.03.2026, 11:00 Uhr

Maggie Gyllenhaal sollte große Änderungen an 'The Bride' vornehmen.

Maggie Gyllenhaal wurde gebeten, einige Gewaltszenen aus ‚The Bride‘ zu entfernen.
Der kommende Horror-/Science-Fiction-Kriminalfilm der 48-jährigen Schauspielerin und Regisseurin – mit Christian Bale und Jessie Buckley in den Hauptrollen – ist eine Neuinterpretation der ikonischen Frankenstein-Braut. Bei ihrer ersten „großen Studioproduktion“ führte Gyllenhaal mehrere Testvorführungen durch, was dazu führte, dass einige Szenen abgeschwächt wurden. Im Podcast ‚The Interview‘ der ‚New York Times‘ sagte sie: „Es gibt sexuelle Gewalt. Es gibt Gewalt. Weil es ein großer Studiofilm ist, haben wir immer wieder getestet. […] Und eines der Themen war die Gewalt: Ist sie zu brutal?“ Nach dem Feedback bat Warner Bros. darum, „einen Teil“ der Gewaltszenen zu entfernen. Der finale Schnitt sei daher „etwas zurückgenommener als ursprünglich geplant“.

Obwohl die Gewaltszenen „sehr schwer anzusehen“ sein könnten, sei es Maggie wichtig gewesen, sie so zu zeigen, wie sie es für richtig hielt, da sie die Realität widerspiegelten. Sie erklärte: „Mir war wichtig, dass jede Person, die getötet oder verletzt wird, zumindest für einen Moment für uns greifbar wird. […] Aber ich möchte auch über die sexuelle Gewalt sprechen, denn dafür wurde ich bei den Testvorführungen ebenfalls kritisiert. … Einige Frauen sagten: ‚Ich möchte keine Frau sehen, die missbraucht wird.‘ Und ich denke: Das möchte ich auch nicht sehen.“ Und dennoch sei das laut Maggie eine zentrale Realität in der Kultur, in der wir leben. Wenn es also gezeigt werde, dann müsse man es auf eine Weise zeigen, die sehr schwer anzusehen ist – weil es schrecklich ist, erklärt die Filmemacherin weiter. „Und wenn man irgendetwas über mich weiß oder meine Arbeiten kennt, sogar beginnend mit ‚Secretary‘, als ich 22 war, dann weiß man, dass ich mich lange mit diesem Thema auseinandergesetzt habe. Ich bin sicher, dass ich sehr bewusst mit diesem speziellen Thema umgegangen bin – und dennoch wird es schwer anzusehen sein. Aber ich denke, das können wir aushalten“, erklärt sie abschließend.