FilmMeryl Streep: ‚Der Teufel trägt Prada‘ hatte wegen ‚Frauenfilm‘-Images Finanzierungsprobleme

Meryl Streep arriving at the 76th Primetime Emmy Awards LA SEpt 2024 - Getty BangShowbiz
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Bang ShowbizBang Showbiz | 03.04.2026, 12:00 Uhr

Die Hollywood-Ikone enthüllt, dass die Komödie Probleme hatte, das nötige Budget zu bekommen.

Meryl Streep hat verraten, dass ‚Der Teufel trägt Prada‘ Schwierigkeiten hatte, finanziert zu werden, weil der Film als „Frauenfilm“ abgestempelt wurde.
Die 76-jährige Schauspielerin – die ihre Rolle als Miranda Priestly in der kommenden Fortsetzung wieder aufnimmt – erinnerte sich daran, wie schwer es für die von David Frankel inszenierte Verfilmung des Romans von Lauren Weisberger war, ein Budget zusammenzustellen. Grund dafür sei die Wahrnehmung des Genres bei den Studios gewesen.

In der ‚Late Show with Stephen Colbert‘ erklärte sie: „Vor 20 Jahren wurde er als ‚Frauenfilm‘ kategorisiert, und diese Bezeichnung ist nach ‚Barbie‘ und ‚Mamma Mia!‘ – um das mal einzuwerfen – und anderen Filmen, die die Studios völlig überrascht haben, nicht besonders gut gealtert. Denn die Leute wollen sie sehen, obwohl Frauen im Mittelpunkt der Geschichte stehen.“ Damals hätten sie jedoch um das Budget für den Film kämpfen müssen. „Das war wirklich so. Ich habe mit Greta [Gerwig] darüber gesprochen – bei ‚Barbie‘ war das ein Stück weit auch so, im Vergleich zu dem, was für andere Filme ausgegeben wird“, enthüllte Streep.

Nachdem der Film von 2006 weltweit mehr als 326 Millionen Dollar eingespielt hatte, gab es bei der Fortsetzung jedoch keine solchen Probleme mehr. Die Hollywood-Ikone scherzte: „Diesmal, Liebling, haben sie das Geld ausgegeben.“

Obwohl die legendäre ‚Vogue‘-Chefredakteurin Anna Wintour weithin als Inspiration für Streeps Figur Miranda gilt, erklärte die Schauspielerin, dass sie sich für ihre Darstellung an zwei Regisseuren orientiert habe. „Wenn Mike Nichols und Clint Eastwood ein Kind hätten, wäre es Miranda Priestly“, schilderte sie. „Wegen dieser Autorität am Set. Mike hätte es mit einem gewissen hintergründigen Humor gemacht, und Miranda weiß, dass das, was sie sagt, ein bisschen spitz ist – aber auch irgendwie witzig.“