FilmMichael B. Jordan: Therapie nach ‚Black Panther‘-Rolle

Michael B. Jordan attends Warner Bros Pictures - Sinners - New York Premiere - Getty
Michael B. Jordan hat sich nach seiner Rolle als ‚Black Panther‘-Bösewicht Erik Killmonger in Therapie begeben.
Der 38-jährige Schauspieler erklärte, dass er nach seiner Darstellung des Antagonisten in Ryan Cooglers Marvel Cinematic Universe (MCU)-Blockbuster aus dem Jahr 2018 professionelle Hilfe in Anspruch genommen habe, um einen Weg zu finden, sich von Killmongers isolierender Denkweise zu distanzieren.
In der Sendung ‚CBS Sunday Morning‘ sagte Jordan: „Nach dem Film hat mich das noch eine Weile beschäftigt. Ich ging zur Therapie, sprach darüber und fand einen Weg, mich zu entspannen. Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt lernte ich noch, dass ich mich von einer Rolle lösen musste. Wissen Sie, dafür gibt es keine Blaupause. Schauspielerei ist oft eine Solo-Reise. Man geht alleine zum Vorsprechen, übt alleine. Es gibt viel Vorbereitung, Erfahrung und Reise. Während ich lernte, wurde mir klar: ‚Oh Mann, ich habe immer noch etwas an mir, das ich loswerden muss.‘ Wissen Sie, reden ist wirklich wichtig.“
Der ‚Creed‘-Star erklärte, dass er viel Zeit „isoliert“ verbracht und „nicht wirklich mit seiner Familie gesprochen“ habe, um sich auf seine Rolle in ‚Black Panther’ vorzubereiten. Er sagte: „Erik kannte nicht wirklich viel Liebe. Ich glaube, Erik hat das nicht erlebt. Er hat viel Verrat erlebt, viele gescheiterte Systeme um sich herum, die ihn und seine Wut und Frustration geprägt haben. Und wenn man sich die Geschichte ansieht und wie sie sich scheinbar immer wiederholt, wie sollte er diesen Kreislauf durchbrechen?“







