StarsPaul McCartney verwirrt von Influencer-Kultur: ‚Menschen, die nicht besonders talentiert wirken‘

Paul McCartney - FAMOUS - 2018 - Performing at The O2 BangShowbiz
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Paul McCartney - FAMOUS - 2018 - Performing at The O2

Bang ShowbizBang Showbiz | 14.05.2026, 11:00 Uhr

Der Musiker gesteht, dass er den Hype um Social-Media-Stars nicht wirklich versteht.

Paul McCartney ist verwirrt von der Influencer-Kultur, in der „Menschen, die nicht besonders talentiert zu sein scheinen, unglaublich berühmt sind“.
Die Beatles-Legende hat in den vergangenen sechs Jahrzehnten miterlebt, wie sich Ruhm und Promi-Kultur verändert haben – und kann mit der heutigen Generation wenig anfangen. Auf die Frage im Podcast ‚The Rest Is Entertainment‘, was ihn an der modernen Welt am meisten verwirre, sagte Paul zu den Moderatoren Richard Osman und Marina Hyde: „Ich glaube, dieses ganze Influencer-Zeug – ich verstehe es einfach nicht wirklich, weil ich nicht aus dieser Generation komme. Aber ich sehe es natürlich ständig, man kann dem kaum entgehen.“

Manchmal zeige ihm seine Frau Clips auf Instagram. „Ich finde es lustig – und vermutlich war das schon immer so – aber Menschen, die nicht besonders talentiert wirken, sind unglaublich berühmt. Milliarden von Klicks und Aufrufen“, zeigte er sich baff. Der ‚Hey Jude‘-Interpret scherzte, dass er aufpassen müsse, wenn er seine Meinung zu dem Thema äußere. „Man muss vorsichtig sein, wenn man darüber spricht, weil man dadurch sehr altmodisch klingt. Was ich ja auch bin“, sagte er lachend.

Die Musik-Ikone betonte außerdem, dass sich auch der Umgang von Stars mit Ruhm verändert habe. „Ich glaube, der größte Unterschied liegt in einem selbst. Wenn man zum ersten Mal berühmt wird, liebt man es – weil es genau das ist, was man erreichen wollte“, erzählte der 83-Jährige. „Wenn also etwas gut läuft und die Leute dich auf der Straße erkennen, dann liebt man das.“ Inzwischen habe sich diese Einstellung bei vielen verändert. „Damals gab es dieses ‚Oh, die Leute belästigen mich‘ nicht – das ist eine moderne Erscheinung. Wir haben es geliebt. Und man lernt, damit umzugehen“, schilderte Paul.