StarsPenélope Cruz erklärt, warum sie ihre politischen Meinungen teilt

Penelope Cruz - May 2026 - Avalon - Cannes Film Festival
Penélope Cruz erklärt, warum sie ihre politischen Meinungen teilt.
Penélope Cruz scheut sich nicht, politische Themen anzusprechen.
Die 52-jährige Schauspielerin spielt in dem neuen psychologischen Thriller ‚Bunker‘ an der Seite ihres Ehemanns Javier Bardem, Stephen Graham, Paul Dano und Patrick Schwarzenegger. Für sie wäre es „sehr widersprüchlich“, in diesem Film mitzuwirken, ohne über Politik zu sprechen. Bei einer Pressekonferenz auf dem Filmfestival von Venedig sagte Penélope: „Wir müssen nicht mit unseren Charakteren übereinstimmen, und manchmal müssen wir auch nicht mit der Geschichte übereinstimmen. Aber dieser Film behandelt so viele Aspekte der aktuellen Weltlage: Dinge, die uns alle und zukünftige Generationen betreffen. Es gibt so viele Themen in diesem Film, dass es wirklich widersprüchlich wäre, hier zu sitzen und zu sagen: ‚Oh, ich möchte nicht darüber reden.‘ […] Aber trotzdem glaube ich nicht, dass es Sinn machen würde zu sagen: ‚Ich rede nicht über Politik.'“
Javier Bardem (57) teilt die Perspektive seiner Frau und betont, dass jeder „das Recht hat, seine Wahrheit über das, was er für wichtig hält, auszudrücken“. Der preisgekrönte Schauspieler erklärte: „Offensichtlich habe ich mehr Möglichkeiten dazu als ein Taxifahrer, weil ich dieses Ding hier [das Mikrofon] habe und ihr mir zuhört. Die Verantwortung ist also eine andere. Und das ist, was ich für wichtig halte: eine Verantwortung gegenüber der Welt, in der wir leben, und ich nehme das nicht als selbstverständlich hin.“ Künstlerisch gesehen behandele der Film laut Javier genau das: Wie viel sei man bereit zu sehen, zu fühlen und den anderen willkommen zu heißen, oder aus Angst, die auf Vorurteilen und Ängsten basiert, zu isolieren und zu kriminalisieren? Javier selbst kenne die Antwort nicht, aber es sei seiner Meinung nach dennoch eine wichtige Frage.
Penélope und Javier haben im Laufe ihrer Karrieren nur sporadisch zusammen gearbeitet. Die Schauspielerin sprach ebenfalls über die Erfahrung, mit ihrem Ehemann zu kollaborieren: „Wir beide lieben diesen Beruf wirklich, aber es stimmt, dass es eine gute Balance gibt, was die Gespräche über die Arbeit betrifft. Offensichtlich, wenn man gemeinsam einen Film vorbereitet, wird das sehr präsent in den Gesprächen sein. Aber wir haben das nicht sehr oft gemacht. Natürlich ist das etwa alle fünf Jahre mal vorgekommen.“







