MusikRadiohead veröffentlichen wütendes Statement gegen ICE

Radiohead at Glastonbury Festival 2017 - Avalon BangShowbiz
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Radiohead at Glastonbury Festival 2017 - Avalon

Bang ShowbizBang Showbiz | 28.02.2026, 11:00 Uhr

Die britische Rockband wettert gegen die US-Einwanderungsbehörde, nachdem ihr Song verwendet wurde.

Radiohead sind verärgert, nachdem eine Coverversion ihres Songs ‚Let Down‘ von der Einwanderungsbehörde ICE verwendet wurde.
Die ‚Paranoid Android‘-Künstler veröffentlichten eine deutliche Stellungnahme gegen das US-Heimatschutzministerium, nachdem eine Chorversion des Songs – der auf ihrem 1997 erschienenen Klassiker ‚OK Computer‘ enthalten ist – im Hintergrund eines Social-Media-Videos des Kanals der U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) zu hören war. In dem Clip werden Menschen gezeigt, die laut Darstellung durch Migranten zu Schaden gekommen sein sollen.

Das Video endet mit dem Satz ‚This Is Our Why‘ und wurde mit folgender Bildunterschrift veröffentlicht: „Tausende amerikanische Familien wurden durch die Gewalt krimineller illegaler Einwanderer auseinandergerissen. Amerikanische Staatsbürger vergewaltigt und ermordet von Menschen, die kein Recht haben, sich in unserem Land aufzuhalten. Für sie kämpfen wir. Das ist unser Warum.“

Als Reaktion forderten Radiohead, das Video zu entfernen, und verurteilten die Nutzung ihres Songs scharf. In einem Statement erklärten sie: „Wir verlangen, dass die Amateure, die den ICE-Social-Media-Account kontrollieren, das Video entfernen. Das ist nicht lustig. Dieser Song bedeutet uns und vielen anderen Menschen sehr viel, und ihr dürft ihn euch nicht ohne Gegenwehr aneignen. Außerdem: Geht zum Teufel …“

Das deutliche Statement erfolgte nur wenige Tage, nachdem Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood seinen Unmut darüber geäußert hatte, dass ein Ausschnitt aus seiner Filmmusik zu ‚Phantom Thread‘ in ‚Melania‘, Brett Ratners neuer Dokumentation über First Lady Melania Trump, verwendet wurde. In einer gemeinsamen Erklärung mit ‚Phantom Thread‘-Regisseur Paul Thomas Anderson hieß es: „Obwohl Jonny Greenwood nicht die Urheberrechte an der Filmmusik besitzt, hat Universal es versäumt, Jonny bezüglich dieser Nutzung durch Dritte zu konsultieren – was einen Verstoß gegen seine Komponistenvereinbarung darstellt.“