StarsRose McGowan stellt infrage, ob Harvey Weinstein tatsächlich im Gefängnis war

Rose McGowan - July 2024 - Avalon - Frauen 100 Berlin
Rose McGowan stellt infrage, ob Harvey Weinstein tatsächlich im Gefängnis war.
Rose McGowan bezweifelt, dass Harvey Weinstein jemals einen Tag im Gefängnis verbracht hat.
Die 52-jährige Schauspielerin war eine der führenden Aktivistinnen, nachdem 2017 erstmals Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens gegen den in Ungnade gefallenen Filmproduzenten bekannt wurden. Dennoch vermutet sie, dass Weinstein – der derzeit eine 16-jährige Haftstrafe wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung verbüßt und nach einer Verurteilung in einem Wiederaufnahmeverfahren in New York im vergangenen Jahr mit weiterer Haftzeit konfrontiert ist – möglicherweise gar nicht in New York City inhaftiert ist. Im Podcast ‚We Need To Talk‘ von Paul C. Brunson sagte Rose: „Ich würde zu gern ein Foto von ihm im Gefängnis sehen. Ich vermute, er war in einer Villa in Connecticut. Das ist meine Theorie. Ich weiß nicht, ob er jemals einen Tag im Gefängnis verbracht hat. Hollywood, Baby. Ich weiß es nicht – vielleicht.“
Rose hatte Weinstein vorgeworfen, sie 1997 beim Sundance Film Festival sexuell missbraucht zu haben, und bezeichnete den ehemaligen Hollywood-Mogul als einen „Schläger“. Der ‚Jawbreaker‘-Star sagte: „Ich denke, er war ein Schläger. Nicht so ein Mafia-Boss der coolen Sorte mit Anzug, wie Marlon Brando in ‚Der Pate‘, sondern eher auf eine straßenmäßige Art.“ McGowan verglich außerdem den „Schutz“, den die Filmindustrie Weinstein gewährt habe, mit ihrer eigenen Kindheit in der Sekte Children of God. Sie erklärte: „Sie haben ausgerechnet, dass ihm bei den Oscars öfter gedankt wurde als Gott. Harvey Weinstein war ihr Gott. Das war viel schlimmer als der Kult, in dem ich aufgewachsen bin.“
Rose lebt seit ihrem Abschied aus Hollywood während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 in Mexiko, äußerte jedoch die Hoffnung, in Zukunft zur Schauspielerei zurückzukehren. Der ‚Scream‘-Star sagte: „Ich würde sehr gern noch irgendeine Form von Karriere haben, um wieder etwas Künstlerisches und Kreatives machen zu können. Den Großteil meines Lebens hatte ich dieses Warzenschwein aus der Hölle auf meinem Rücken, das die öffentliche Wahrnehmung von mir gekauft hat.“ Bereits im vergangenen Jahr erklärte Rose, sie sei nach Mexiko gezogen, weil sie fern von Hollywood nach „Stille“ gesucht habe. Im Rahmen eines Panels auf der 90s Con in Connecticut sagte sie: „Irgendwann war ich einfach völlig ausgeredet. Ich wollte nur noch zuhören. Ich wollte Stille, und ich wollte mehr zuhören, als selbst zu sprechen.“







