StarsSacha Baron Cohen gesteht: ‚Ich habe eine masochistische Ader‘

Sacha Baron Cohen - Golden Globes 2020 - Getty
Sacha Baron Cohen hat erklärt, warum er gerne Risiken eingeht.
Sacha Baron Cohen hat nach eigenen Angaben eine „masochistische Ader“.
Der 55-Jährige glaubt, dass er mit risikofreien Filmen problemlos gutes Geld verdienen könnte. Doch das entspreche nicht seiner Natur. Der Comedy-Star, der für ‚Ali G: Who Iz I‘ erneut in die Rolle seiner Kultfigur Ali G geschlüpft ist, erklärte gegenüber ‚The Hollywood Reporter‘, dass er durchaus Filme drehen könnte, die sich finanziell schnell auszahlen. Als Beispiel nannte Cohen ‚Ladies First‘, den er innerhalb von drei Monaten abgedreht habe. Der Film sei anschließend auf Netflix erschienen und von vielen Menschen gesehen worden. Finanziell sei das Projekt ebenso lukrativ gewesen wie eine Produktion, deren Entstehung Jahre dauere – allerdings ohne jedes Risiko.
„Ich muss wohl eine gewisse masochistische Ader haben, aber ich glaube nicht, dass es nur daran liegt“, räumte Cohen ein. Er wolle den Fans, die ihm seit 28 Jahren treu seien, etwas bieten, das sie noch nie zuvor gesehen hätten. Sein nächster Film solle das ambitionierteste Projekt seiner bisherigen Karriere werden. Es handle sich um einen Film mit drei Hauptfiguren, in dem er unter anderem einen ehemaligen Mossad-Agenten spiele. „Es ist meine Version der Avengers“, verriet der Schauspieler.
Cohen erinnerte sich außerdem an die Dreharbeiten zur Komödie ‚Ricky Bobby – König der Rennfahrer‘ aus dem Jahr 2006. Der in London geborene Star sei damals überrascht gewesen, wie komfortabel das Set war. „Ich kam in meinen Wohnwagen und da stand ein Bett. Da wurde mir klar, dass ich noch nie zuvor in einem Wohnwagen gewesen war. Ich dachte: ‚Moment mal, das ist ein bezahlter Job, bei dem ich schlafen gehen kann?!‘ Ich konnte kaum glauben, wie vergleichsweise einfach das war, und es hat großen Spaß gemacht“, berichtete er.





