MusikSheryl Crow verliert mit ihrem neuen Album ‚verdammt viel Geld‘

Sheryl Crow - EMA Awards Gala 2024 - FAMOUS BangShowbiz
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Sheryl Crow - EMA Awards Gala 2024 - FAMOUS

Bang ShowbizBang Showbiz | 09.10.2026, 18:00 Uhr

Musikstar Sheryl Crow gesteht, dass ihr neues Album sie ein Vermögen gekostet hat.

Sheryl Crow investiert inzwischen viel Geld in ihre Musik, ohne damit noch Gewinne erzielen zu wollen.
Die Grammy-Preisträgerin hat gerade ihr 13. Studioalbum ‚Pick You Up‘ veröffentlicht und erklärte offen, dass sie damit finanziell draufzahlt. Der Grund: Für sie stehe mittlerweile nicht mehr das Geldverdienen im Vordergrund. Im Gespräch mit der britischen Zeitung ‚The Sun‘ räumte die Sängerin ein: „Mit meiner Musik verdiene ich inzwischen kein Geld mehr. Im Gegenteil, sie ist teuer. Ich bezahle die Leute und werde das Geld niemals zurückbekommen. Mit dieser Platte verliere ich verdammt viel Geld.“ Dennoch wolle sie weitermachen, weil sie an das Vermächtnis großer Songwriter glaube.

Dabei denke die 64-Jährige an Dolly Parton und Burt Bacharach, deren Lieder ihre Urheber überdauerten. Auch ihre eigene Familie bestärke Crow darin, Musik zu machen. Besonders berühre sie die Verbindung zu ihrer Mutter, die inzwischen keine neuen Erinnerungen mehr bilde. Wenn Crow ihr jedoch ‚Moon River‘ oder ‚Walk On By‘ vorspiele, könne ihre Mutter jedes Wort mitsingen. „Sie kann diese wunderbare Verbindung immer noch erleben, und deren Bedeutung kann man gar nicht hoch genug einschätzen“, betonte die Musikerin.

Wie sehr der kommerzielle Erfolg sie belastete, habe Crow bereits bei ihrem dritten Album ‚The Globe Sessions‘ aus dem Jahr 1998 bemerkt. Damals habe sich die Künstlerin ständig gefragt, wie sie an den Erfolg der vorherigen Platte anknüpfen könne und was gerade im Radio gefragt sei. Diese Gedanken hätten zunehmend beeinflusst, wie sie ihre Songs schrieb. Bei ihrem vierten Album ‚C’mon, C’mon‘ sei Crow schließlich an ihre Grenzen gekommen. „Ich wurde 40, und im Radio lief nur noch Musik von Britney Spears oder Christina Aguilera – von 18-Jährigen“, erinnerte sie sich.

Eine entscheidende Wende brachte ihre Brustkrebsdiagnose. Die Erkrankung habe ihr geholfen, Abstand zu gewinnen und zu erkennen, dass Erfolg einem natürlichen Verlauf folge: Irgendwann gehöre man nicht mehr zur Zielgruppe. Zugleich habe sie dadurch ihren eigenen Selbstwert neu bewertet. Nach einer längeren Pause kehrte Crow mit einer veränderten Einstellung zur Musik zurück. „Würde ich mich immer noch freuen, ständig im Radio gespielt zu werden? Ja. Wird das passieren? Höchstwahrscheinlich nicht. Aber das bedeutet nicht, dass man aufhören muss“, betonte sie.