StarsSimon Messner spricht über seine Freundschaft zu Laura Dahlmeier

Laura Dahlmeier 2020 Avalon BangShowbiz
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Laura Dahlmeier 2020 Avalon

Bang ShowbizBang Showbiz | 09.07.2026, 14:00 Uhr

Simon Messner spricht über seine Freundschaft zu Laura Dahlmeier.

Der Tod von Laura Dahlmeier hat die Bergsportwelt tief erschüttert.
Die ehemalige Biathletin kam im Juli 2025 bei einer Expedition am Laila Peak ums Leben, nachdem sie von einem Steinschlag getroffen worden war. Auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin blieb ihr Leichnam am Berg. In einer damaligen Erklärung hieß es: „Ihr Wunsch war es, ihren Leichnam in diesem Fall am Berg zurückzulassen. Dies ist auch im Sinne der Angehörigen, die außerdem ausdrücklich darum bitten, Lauras letzten Wunsch zu respektieren.“

Wie eng Dahlmeier mit dem Alpinisten Simon Messner verbunden war, schildert dieser nun in der neuen BR-Dokumentation ‚Simon Messner: Aus dem Schatten‘. Darin spricht der Sohn der Bergsteigerlegende Reinhold Messner offen über die Freundschaft zu der ehemaligen Spitzensportlerin und über die Gespräche, die sie kurz vor ihrer letzten Expedition führten. Messner berichtet, dass Dahlmeier ihn vor ihrer Abreise mehrfach kontaktiert habe, um sich über den anspruchsvollen Gipfel auszutauschen. Der Bergsteiger hatte den Laila Peak bereits zwei Jahre zuvor selbst bestiegen und konnte seine Erfahrungen weitergeben. In der Dokumentation sagt er: „Ich habe mit ihr vorher auch mehrmals telefoniert, weil sie einen Berg versuchen wollte, den ich vor zwei Jahren erst bestiegen habe.“

Der plötzliche Verlust beschäftigt den Südtiroler bis heute. Besonders die Ungewissheit in den ersten Stunden nach dem Unglück habe ihn stark belastet. Über die Nachricht vom Tod seiner Freundin sagt Messner: „Momentan ist es einfach nur überwältigend, das Gefühl, zuerst nichts zu wissen, und es ist halt wieder jemand, den man kennt.“

Gleichzeitig macht der Alpinist deutlich, dass das Risiko im Hochgebirge nie vollständig kontrollierbar ist. Aus eigener Erfahrung weiß er, welche Konsequenzen der Sport haben kann, nicht nur für die Bergsteiger selbst, sondern auch für deren Angehörige. In der BR-Dokumentation findet Messner dafür eindringliche Worte: „Bergsteigen ist wahnsinnig egoistisch. Es kann sein, dass man nicht mehr zurückkommt. Mit Familie ist es ein Gedanke, der herzzerreißend ist.“