Die Pochers reisen in Corona-Hotspot

Ena ReziEna Rezi | 20.12.2021, 21:13 Uhr
Doppelmoral lässt grüßen: Pochers reisen in Corona-Hotspot
Doppelmoral lässt grüßen: Pochers reisen in Corona-Hotspot

Foto: IMAGO / Future Image

Amira Pocher zeigt sich in einem dicken und nicht minder teuren Wintermantel vor einem der bekanntesten Wahrzeichen der Welt, dem London Eye. Glücklich und scheinbar unbekümmert genießt die schöne Zweifach-Mama gerade ihre Auszeit in London.

Aber leider treibt Corona in England gerade wieder sein Unwesen: Die Omikron-Mutante ist dort aktuell die dominierende Variante des Corona-Virus, mit 60 Prozent aller gemeldeten Fälle – so die aktuellen Berichte. Und mittendrin: Oliver und Amira Pocher.

Amira begleitet Oli Pocher auf seiner Geschäftsreise

Eigentlich sollte es eine entspannte Arbeitsreise für Oliver Pocher (43) werden, denn er reiste für seine neue Show „Der Jahresrückblick“ mit Ilka Bessin nach London. Aber Oli kann wohl nicht ohne seine Amira (29), oder auch andersherum und so düste die frisch gebackene Mutter kurzerhand mit ihrem Göttergatten ins Vereinigte Königreich.

Ein bisschen überraschend ist die Aktion schon, wo doch Amira Pocher schon bei der kleinsten Trennung von ihren Kids unter schwersten Panikattacken leidet und gerne mal nur für ein Paar Stunden Kuscheln von München nach Köln fährt.

Doppelmoral lässt grüßen: Pochers reisen in Corona-Hotspot

Foto: IMAGO / Future Image


Fans sind sauer: „Schlechtes Beispiel!“

Die zwei brüsten sich nämlich seit Beginn der Corona-Pandemie mit ihrer Unfehlbarkeit: So gut wie die Pochers hat sich nämlich keiner an die Corona-Regeln gehalten und schon gar nicht diese ganzen „arbeitsscheuen“ Influencer. Die hatten die beiden TV-Persönlichkeiten auch besonders auf dem Kieker, immerhin wurde Oli mit seinen wöchentlichen „Bildschirmkontrollen“ zum selbsterkorenen Erlöser der Nation.

Sogar den dümmsten Influencer des Monats durfte er mithilfe der Abstimmungen seiner Follower wählen und pathetisch selbstgebastelte Auszeichnungen – ganz Corona-konform – persönlich überreichen.

Kritik an den Pochers wird immer lauter

Die kritischen Stimmen gegen das Pocher-Ehepaar werden jedoch immer lauter: Fans werfen ihnen Doppelmoral vor. Unter Amiras London-Bild schreibt eine Userin auf Instagram: „Hier explodieren die Zahlen der Corona Erkrankten und Familie Pocher ist lustig unterwegs. Das sah in der ersten Pandemie noch anders aus. Da hat Herr Pocher jeden Influencer, der nach Dubai geflogen ist rund gemacht und beschimpft. Nun ist die Familie auch kein Vorbild für andere. So schnell dreht sich der Wind.“

Keine unberechtigte Kritik. Nicht nur das unbekümmerte Reisen des Fernseh-Paars wird kritisiert, sondern ihre mittlerweile übergriffige und inhumane Kritik gegenüber allen Social-Media Akteuren und Influencern. Auf Twitter machen aktuell einige ihrem Ärger über die Pochers Luft:

Oliver Pocher zeigt sich nach Polizei-Eklat geläutert

Der größte Comedian unserer Nation besuchte in einem kleinen Örtchen namens Hartenholm (Schleswig-Holstein) das „Strandkorb Open Air“ von Buddy Pietro Lombardi (29). Auf die bestehende Corona-Verordnungen vor Ort hatte der Influencer-Gegner aber überhaupt keine Lust. Die Polizei führte Pocher kurzerhand ab. Das Ergebnis: Ein Ausraster in Giftzwerg-Manier.

In der RTL-Show „Die Abrechnung des Jahres“ entschuldigte er sich nun auf die klassische Pocher-Art: „Ich habe einen Fehler gemacht, ich hätte vielleicht anders reagieren müssen“. Die nötige Portion Komik durfte bei der Entschuldigung aber natürlich nicht fehlen, denn Oli wollte den Polizisten von Hartenholm ganz persönlich einen Award überreichen. Die fanden das aber alles andere als lustig. Natürlich hat Oliver Pocher auch in diesem Fall immer das letzte Wort, wenngleich man sich doch wieder mal fragt, wo die satirische Meta-Ebene zu finden ist: „An dieser Stelle bedanke ich mich für über zehn Millionen Views auf TikTok und 100.000 neue Follower, die einen Riesenspaß an dieser Nummer hatten.“

Na dann, Herzlichen Glückwunsch Olli!