Schweighöfer will als erster Ostdeutscher in dieser Oscar-Kategorie abräumen

Matthias Schweihöfer: Der erste ostdeutsche Oscar-Preisträger?
Matthias Schweihöfer: Der erste ostdeutsche Oscar-Preisträger?

Foto: IMAGO / HMB-Media

17.09.2021 14:53 Uhr

Schauspieler Matthias Schweighöfer widmete sich zuletzt wieder dem Filmgeschäft. In den nächsten zehn Jahren soll es hoch hinaus gehen – der Oscar ist das große Ziel!

Aktuell arbeitet Matthias Schweighöfer (40) fleißig an seiner internationalen Filmkarriere. Zuletzt drehte der in Anklam geborene Schauspieler gleich drei Filme. Und der Ehrgeiz ist groß, das Ziel klar: Der Oscar in der Kategorie „Hauptdarsteller“ soll her!

Es soll also nicht weniger als die bekannteste Filmtrophäe überhaupt sein. Und zwar nicht irgendwann, sondern bereits in ferner Zukunft. Das schafften vor ihm nur zwei Deutsche. 1929, gleich im ersten Jahr der Oscar-Verleihungen, gewann der deutsche Schauspieler Emil Jannings den Preis als „Bester Hauptdarsteller“ („Sein letzter Befehl“).

Luise Rainer gelang dieses Kunststück sogar zweimal: 1937 für ihre Rolle in „Der große Ziegfeld“ und 1938 mit „Die gute Erde“.

Matthias Schweighöfer: In zehn Jahren zum Oscar

In einem Interview mit dem Radiosender MDR JUMP verriet Schweighöfer nun: „In zehn Jahren hab ich mir das Ziel gesetzt. Dann bin ich 50.“ Auf den Hinweis, dass er damit erst der dritte deutsche Preisträger als „Hauptdarsteller“ und sogar der erste aus dem Osten Deutschlands wäre, sagte er mit strahlenden Augen: „Der erste Ostdeutsche. Das wird passieren!“

Es wäre nicht der erste Preis für den in Anklam geborenen Star. Schweighöfer räumte bereits u.a. den „Bambi“, die „Goldene Kamera“ und den „Deutschen Fernsehpreis“ ab. Der Oscar wäre allerdings der ultimative Coup!

Matthias Schweihöfer: Der erste ostdeutsche Oscar-Preisträger?" class="size-full wp-image-978230
Matthias Schweighöfer träumt vom Oscar

Foto: IMAGO / Michael Handelmann

„Résistance“: Kinostart steht bevor

In letzter Zeit drehte der Filmstar mehrere englischsprachige Filme. Bereits im Mai 2021 erschien „Army Of The Dead“, der neueste Zombiefilm von US-Regisseur Zack Snyder (55). In dem Streifen spielt Schweighöfer den deutschen Safeknacker Ludwig Dieter. Dieser bekommt in einem weiteren Projekt seinen eigenen Film.

Für das Prequel „Army Of Thieves“ (ab Oktober auf Netflix) übernahm Matthias Schweighöfer nicht nur die Hauptrolle, sondern führte auch Regie. Zack Snyder lieferte das Drehbuch.

Am 14. Oktober kommt nach mehreren Verschiebungen das Kriegsdrama „Résistance“ in den deutschen Kinos. Hier ist Schweighöfer neben Ed Harris und Jesse Eisenberg als SS-Obersturmführer Klaus Barbie zu sehen.

Pssst…! Kein Wort über den Film

Ebenfalls bei „Army Of Thieves“ mit dabei: Freundin Ruby O. Fee (25). Und wieder einmal zeigt sich, dass Privates und Berufliches nicht vermischt werden sollte. Denn: Die eine oder andere zu harsch formulierte Regieanweisung, habe sie ihrem Freund bei den Dreharbeiten übel genommen.

„Ja klar, das war lustig zum Teil mit Ruby und mir. Du hast schon an ihren Blick gesehen: „Pass auf wie du gerade mit mir redest!“ Aber keine Sorge, schließlich hatte das Paar eine Regel. Und die besagt: „Wenn wir abends nach Hause kommen, wird nicht über den Film gesprochen. Beziehungsweise nicht über das, was wir zusammen gemacht haben. Und das haben wir eingehalten. Seitdem haben wir die Beziehung noch“ , verriet Schweighöfer lachend.