Amy Winehouse: Hinter den Kulissen von „Back To Black“ krachte es

Amy Winehouse: Hinter den Kulissen von "Back To Black" krachte es
Amy Winehouse: Hinter den Kulissen von "Back To Black" krachte es

© IMAGO / ZUMA Press

10.07.2021 20:20 Uhr

Amy Winehouse weigerte sich zunächst, auf ihrem Erfolgsalbum "Back to Black" Streichinstrumente einzusetzen.

Die am 23. Juli 2011 verstorbene Sängerin führte 2006 mit ihrem legendären Album gefühlte Ewigkeiten die Charts an. Gemeinsam mit dem Hit-Produzenten Mark Ronson schrieb Winehouse mit Songs wie „Rehab“ und „You Know I’m No Good“ Musikgeschichte.

Amy Winehouse wollte keine Streicher

Chris Elliott, der bei den Aufnahmen für das Orchesterarrangement zuständig war, hatte es dabei allerdings nicht leicht, wie er jetzt dem Magazin „Uncut“ verriet: „Mark Ronson, Darcus [Beese, von ‚Island Records‘] und Tom [Elmhirst] hörten sich die Mixe an und waren der Meinung, dass in die Tracks noch etwas Farbe gehöre. Sie wollten nicht, dass sie aus derselben Sound-Welt kommen wie „Frank“. Tom schlug Streichinstrumente vor. Amy war kein Fan von der Idee. Tatsächlich sagte sie Mark kurz und knapp: ‚Ich will keine verdammten Streicher auf diesem Album.‘“

„Wir bleiben tief“

Schlussendlich einigte man sich auf einen Kompromiss und Chris integrierte die Streichinstrumente in den Kontext des Albums.

Über seine Arbeit erzählte er im Interview: „Ich hatte keine Idee von Mark oder Erwartungen an ihn. Ich machte einige kurze Vorschläge. Mark ging dazwischen, auf ganz charmante Weise. Wir gingen jeden Song zweimal durch. Ich hatte sie im Programm und er strich einfach ein paar Noten hier und da. Bevor Mark ging sagte er ‚Oh, übrigens, bevor ich es vergesse — Amy hasst Streichinstrumente.‘ Ich sagte nur ‚Wir bleiben tief und treme‘ — tief in der Tonlage und treme wie in tremolando, wenn die Saiten fast wackeln oder zittern. Das ist ein gruseliger Sound.“ (Bang)