Club-Besitzer für kurze ZeitAndrej Mangold: Blitztrennung vom Ballermann-Club!

Andrej Mangold zur Eröffnung von "Hello the Club"
Andrej Mangold zur Eröffnung von "Hello the Club"

Foto: IMAGO / nicepix.world

Tony PolandTony Poland | 11.08.2022, 17:45 Uhr

Gerade erst erfüllte sich Ex-Bachelor Andrej Mangold einen großen Traum und eröffnete einen Nobelclub direkt am Ballermann. Doch mit der Feierlaune ist schon wieder Schluss und „Hello the Club“ ist nach wenigen Monaten Geschichte.

Eigentlich wollte Realitystar Andrej Mangold auf den Ballermann-Hype mit aufspringen und mitten an der Playa de Palma den Schlagertempeln „Megapark“ und „Bierkönig“ den Kampf ansagen. Also eröffnete der 35-Jährige erst im Mai den deutlich gehobeneren und damit auch preisintensiveren Club „Hello the Club“.

Oldschool-Hip-Hop und R&B in schickem Ambiente statt „Layla“ und anderen Partykrachern, die nach einigen Bieren ein stimmgewaltiger Selbstläufer sind. Doch bereits für die Eröffnungsfeier im Mai kassierte der Mallorca-Auswanderer heftige Kritik. Die Probleme wurden nicht weniger, weshalb sich der frühere Basketballer jetzt zu einem drastischen Schritt entschied.

Andrej Mangold: Aus der Traum vom eigenen Club

Nach nur zwei Monaten hat Andrej Mangold sein Club-Projekt auf Malle für beendet erklärt. Schnell musste der Influencer feststellen, dass mit der Leitung so eines Nobelschuppens eine Menge Arbeit ansteht. „In sehr vielen Bereichen musste ich in unangenehme Diskussionen gehen“, erklärte der Ex-Bachelor gegenüber der „Bild“-Zeitung.

Ex-Bachelor Andrej Mangold eröffnet Nobelclub am Ballermann

„Da waren viele wiederkehrende Probleme, das hat mich enorm gestresst! Ich konnte zum Beispiel im Bereich DJ und Getränkehersteller niemand aus meinem Netzwerk platzieren, da wir schon andere Partner hatten.“ Er sei zu korrekt für die umkämpfte Branche und den harten Konkurrenzkampf rund um die Schinkenstraße.

„Auch gab es anscheinend jemanden im Bereich der engagierten Sicherheitsfirma, der in der Vergangenheit juristische Probleme hatte.“ Am Ende nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber in Summe dann doch zu viel des Ärgers.

Für kein Geld der Welt

Außerdem gab Andrej Mangold ehrlich und offen zu, mit dem riesigen Arbeitsaufwand nicht unbedingt gerechnet zu haben. „Ich habe das Pensum unterschätzt und kann wegen diverser anderer Projekte einfach nicht genug Zeit aufbringen, die es erfordern würde, meinen Ansprüchen gerecht zu werden“, stellte er fest.

Um sich bei der Menge an To-Dos nicht irgendwelchen gesundheitlichen Gefahren auszusetzen, darum jetzt also dieser Cut. Schließlich ist die Gesundheit das wertvollste Gut. „Ich möchte nicht wieder, wie es in der Vergangenheit schon einmal passiert ist, über meine physischen und mentalen Grenzen gehen und mir zu viel aufladen.“

Den finanziellen Schaden, der durch den vorzeitigen Ausstieg entstanden ist, nimmt der Boxer wohlwissend in Kauf. „Kein Geld der Welt ist es wert, dass ich meine Gesundheit noch einmal aufs Spiel setze.“ Das ist natürlich wahr und demnach wohl die richtige Entscheidung.

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„Ich bin dankbar für die Erfahrung“

Die vier niederländischen Investoren, mit denen Andrej Mangold sein Vorhaben finanzierte, waren über den Entschluss alles andere als erfreut. Verständlicherweise. „Sie sind natürlich nicht glücklich über meinen Ausstieg, aber bringen mir Verständnis entgegen für meine private und berufliche Situation.“

Gerichtliche Schlammschlachten wird es voraussichtlich also nicht geben. „Es gab nie böses Blut und ich bin dankbar für die Erfahrung.“ Für „Hello the Club“ sei insgesamt ein niedriger einstelliger Millionenbetrag gezahlt worden. Ein überschaubares Risiko, so dass sich der Schaden in Grenzen halten dürfte.