„Love Island“: Samira Berkane erlitt 15cm-Scheidenriss bei Geburt

Tari TamaraTari Tamara | 24.12.2020, 10:15 Uhr

instagram.com/samira.bne

Eigentlich sollte es Samira Berkanes und Yasin Cilingirs schönster Tag werden: Die Geburt ihres ersten gemeinsamen Kindes. Doch es wurde zum wahren Alptraum.

Kennengelernt hatten sich Samira Berkane und Yasin Cilingir in der vorletzten Staffel von „Love Island„. Mit der Bekanntgabe der Schwangerschaft, setzten sie ihrer jungen Liebe das i-Tüpfelchen auf.

Baby Malik-Kerim ist da!

Voller Vorfreude auf ihren ersten Sohn nahmen sie ihre Follower mit auf die spannende Reise. Als die Fruchtblase Montagnacht platzte ging alles ganz schnell, innerhalb von zwei Stunden war der kleine Malik-Kerim auf der Welt.

Zum Glück ist der Kleine wohlauf und gesund, wie Yasin gegenüber der „Bild“-Zeitung berichtete: „Das waren pure Glücksmomente, als wir ihn im Arm halten durften. Er war kerngesund, 3150 Gramm schwer, dafür aber mit 53 Zentimetern relativ groß.“

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Es begann zu bluten

Dann begann der Horror! Yasin schildert, dass Samira plötzlich völlig panisch wurde: „Samira sagte nur: ‚Es läuft!‘ Ich schaute unter ihren Rollstuhl, mit dem sie in den Untersuchungsraum gefahren worden war, und da war schon eine riesige Blut-Lache. Es floss einfach immer weiter aus ihrer Scheide heraus.“

Die Hebamme schickte Yasin dann aus dem Raun: „Raus hier, Ihre Frau schwebt in Lebensgefahr! Ich habe dann nur noch das Kind genommen und sah, wie sie ohne Betäubung versuchten, in ihrem Körper die Ursache für die Blutung zu finden. Sie weinte, ich weinte, Samiras Augen drehten sich weg. Dann wurde sie in Narkose versetzt.“

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„Ich habe geweint wie ein kleines Kind“

Für Yasin eine furchtbare Situation. Mit dem Neugeborenen Kind saß er dann vor der Tür und weinte bitterliche Tränen. „Ich lag mit meinem Baby auf der Brust im Nebenraum und habe geweint wie ein kleines Kind“, so der 29-Jährige.

Der TV-Star malte sich das Schlimmste aus: „Meine Gedanken fuhren Achterbahn: Werde ich meine Frau verlieren? Was mache ich ohne Samira? Diese Ängste wünsche ich niemandem, das waren die schlimmsten Momente meines Lebens. Und ich konnte nichts machen!“

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Happy End für die frischgebackenen Eltern

Samira hatte schon zwei Liter Blut verloren und schwebte in Lebensgefahr. Doch die Ärzte konnten sie retten und stabilisieren. „Um 7 Uhr morgens ist Samira aufgewacht. Unser persönliches Weihnachtswunder! Und ab jetzt kann ich nur sagen: Keiner hat so viel Kraft wie eine Frau! Mein Respekt kennt da wirklich keine Grenzen. So ein Erlebnis schweißt einen für ewig zusammen“, berichtet Yasin.

Und Samira selbst erklärt: „Die Ärzte sagen, die Geburt ging einfach viel zu schnell! Ich erinnere mich nur noch daran, dass die Hebamme anfangs immer wieder zu mir sagte, dass wir noch Zeit hätten – aber ich habe das Baby schon deutlich gespürt!“

Ein Glück ist am Ende alles gut gegangen…

(TT)