Völlig nackt: Madonna verkauft 3D-Modell ihrer Vagina

Tim GriemensTim Griemens | 12.05.2022, 22:51 Uhr
Madonna zu Gast bei Jimmy Fallon
Madonna hat sich für NFT komplett ausgezogen.

IMAGO / ZUMA Wire

Es ist soweit – wir haben Madonna splitterfasernackt gesehen! Schon oft hat die Pop-Ikone mit freizügigen Bildern für Aufruhr gesorgt, doch mit ihrem neuen Projekt hat sie nun den Vogel abgeschossen.

Vor wenigen Tagen hat sie noch den Papst um eine Audienz gebeten, jetzt verkauft sie ein 3D-Modell ihrer Vagina – bei Madonna weiß man nie, was als Nächstes kommt. Zusammen mit dem Künstler „Beeple“ hat sie ein spektakuläres NFT-Projekt auf die Beine gestellt, das erneut beweist, wie gern die Sängerin für offene Münder sorgt. Denn wer denkt, er hätte schon alles gesehen, wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.

Madonna so nackt wie noch nie

NFTs (Non-Fungible Token) sind seit neuestem der letzte Schrei im Bereich der Kryptowährung. Dabei handelt es sich um Grafiken, die einen Vermögenswert besitzen und aufgrund verschiedener Authentifizierungen einzigartig sind. Wenn man ein NFT kauft, erhält man sozusagen ein Kunst-Original – und genau in diesen Bereich hat Madonna nun ihre Kreativität entfaltet.

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Schon immer war ihr Motto „je nackter, desto besser“, doch die NFT-Bilder toppen alles, was wir je von der Sängerin gesehen haben. Die 63-Jährige hat sich nämlich angeblich einem 3D-Scan unterzogen und sich somit so realitätsgetreu wie möglich in die Grafiken eingebracht. Komplett nackt ist sie in entblößenden Haltungen zu sehen, im Hintergrund eine Sci-fi-Landschaft.

Madonna im Gebärvorgang

Madonnas Mission: „Ich wollte das Konzept der Schöpfung untersuchen, nicht nur die Art und Weise, wie ein Kind durch die Vagina einer Frau auf die Welt kommt, sondern auch die Art und Weise, wie ein Künstler Kreativität hervorbringt.“ Dementsprechend hat sie den Werken den Titel „Mother of Nature“ (zu Deutsch: Mutter der Natur) verpasst und ist in den Grafiken beim Gebären von verschiedenen Naturelementen oder Insekten zu sehen.

„Als Mike (Beeple) und ich vor einem Jahr beschlossen, an diesem Projekt zusammenzuarbeiten, war ich begeistert, die Gelegenheit zu haben, meine Vision der Welt als Mutter und Künstlerin mit Mikes einzigartiger Sichtweise zu teilen„, verrät Madonna der „New York Post“. „Es war eine erstaunliche Reise, dies gemeinsam von einer intellektuellen Idee zu einer emotionalen Geschichte aufzubauen und Kunst zu erschaffen.“

Wichtige Message hinter Vagina-Bildern

Auch wenn es sich bei den NFTs definitiv um Pornografie im Bereich der Fiktosexualität (die Liebe gegenüber fiktiven Personen) handelt, so steckt doch eine tiefe Message hinter den Kunstwerken. Ein NFT zeigt zum Beispiel, wie die Sängerin Schmetterlinge gebärt, die sie als „eine der schönsten Schöpfungen der Natur und ein Zeichen der Hoffnung“ beschreibt.

„Die Schmetterlinge sind eine Metapher für das Paradoxon, dass die Welt in einer postapokalyptischen Szene niederbrennt, es aber trotzdem noch Beweise für Leben gibt“, heißt es auf der Website. „Wir gebären weiter, egal welche Zerstörung vor sich geht, egal welcher Unterdrückung wir ausgesetzt sind. Es vermittelt die wichtige Botschaft, dass man nicht warten soll, bis das Leben oder die Welt perfekt ist, um Kunst zu schaffen. Wir müssen es tun, um in dieser chaotischen, unberechenbaren Welt zu überleben.“

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Die NFTs stehen seit dem 11. Mai 2022 zum Verkauf, wie Madonna auf Instagram verkündete. Die Sängerin will die daraus erhaltenen Einnahmen jedoch nicht für sich behalten, sondern den Kinderrechtsorganisationen „The Voices of Children Foundation“, „The City Of Joy“ und „Black Mama’s Bail Out“ spenden. Die gesamten, nicht jugendfreien NTFs kann man sich auf der Website motherofcreation.xyz ansehen.

Kunst oder Aufmerksamkeits-Porno?

Eins muss man der Pop-Ikone lassen – mutig sind die NFTs allemal. Gerade aus den konservativen Teilen der USA erntet die Sängerin gerade heftige Kritik, steht aber wie immer hinter ihrem Schaffen. Während sie immer wieder beteuert, sich mit diesen provokanten Aktionen künstlerisch ausdrücken zu wollen, so werfen ihr viele vor, regelrecht aufmerksamkeitsgeil zu sein. Mal abgesehen davon, dass Madonna in den NFTs wieder einmal wie 20 Jahre aussieht, in Wirklichkeit aber 63 Jahre alt ist, so legt die Blondine es immer wieder darauf an, mit ihrer Nacktheit zu schockieren.

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Doch im Gegensatz zu ihren oberkörperfreien Instagram-Bildern, die teilweise wie gescheiterte Porno-Shootings aussehen, steckt hinter den NFTs tatsächlich eine Message. Auf ihre eigene Art hat es Madonna geschafft, Kunst zu kreieren – und das, obwohl man ihr diese Fähigkeit mittlerweile beinahe aberkannt hat. Machen wir uns nichts vor – Nicht jedem werden die NFTs gefallen, doch zumindest wird der Erlös für einen guten Zweck gespendet.