Will Smith und die Oscar-Ohrfeige: Jetzt sprechen Ehefrau Jada-Pinkett und Mutter Caroline

Tony PolandTony Poland | 30.03.2022, 19:45 Uhr
Will Smith und Ehefrau Jada Pinkett Smith bei der Oscarverleihung 2022
Will Smith und Ehefrau Jada Pinkett Smith bei der Oscarverleihung 2022

Foto: IMAGO / ZUMA Press

Dank der Ohrfeige von Will Smith, haben sich die Oscars 2022 für alle Zeiten einen Platz in den Geschichtsbüchern verdient. Nach der Watschn meldeten sich nun auch die Frau und die Mutter des Schauspielers zu Wort. Besonders eine von ihnen platzt nicht gerade voller Stolz nach diesem handfesten Skandal.

Eigentlich wollte sich Caroline Bright (85) am 27. März in aller Ruhe die Oscar-Verleihung in Los Angeles anschauen. Schließlich war ihr Sohn, der auf den Namen Will Smith (53) hört, mal wieder eingeladen. Der Mega-Star stand allerdings bekanntlich anders als gedacht im Mittelpunkt, nachdem er Schauspielkollege Chris Rock (57) ins Gesicht schlug.

Seine Mutter erkannte ihre Sohnemann nicht wieder und wäre vor Schreck fast von der Couch gefallen. Und dennoch überwiegt bei ihr der Stolz angesichts der schauspielerischen Leistungen. Schließlich kennt sie ihren Will eigentlich ganz anders.

Caroline Bright erkennt ihren Sohn nicht wieder

Nicht nur das Publikum war nach der handfesten Attacke von Will Smith gegen Chris Rock total perplex. Auch Mama Caroline Bright, die das Geschehen zusammen mit der Familie in ihrem Haus in Philadelphia verfolgte, erkannte den Mann auf der Bühne nicht wieder.

Will Smith voller Reue: „Inakzeptabel und unentschuldbar“

„Das ist das erste Mal, dass ich ihn ausrasten sehe. Das erste Mal in seinem Leben“, berichtet die Seniorin gegenüber dem US-Sender „WPVI“. „Er ist ein sehr ausgeglichener, menschlicher Mensch.“ Dabei gab es schon mehrere Fälle, bei denen der Hollywood-Legende die Hand ausrutschte.

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Laut „Daily Mail“ soll sie ihrem Sohn geraten haben, in den Urlaub zu fahren und Gras über die Sache wachsen zu lassen. Immerhin durfte sich der Schauspieler nach dem Vorfall über seinen ersten Oscar als „Bester Hauptdarsteller“ („King Richard“) freuen. „Ich habe gewartet und gewartet und gewartet“, freute sich Caroline. „Als ich den Namen hörte, dachte ich nur: „Ja!““

Will Smith habe sich den Preis redlich verdient. „Ich bin stolz darauf, dass er er ist. Ich weiß, wie er arbeitet, wie hart er arbeitet. Er macht nie halbe Sachen.“ Das haben wir am Sonntagabend bei den Oscars 2022 gesehen.

Ehefrau Jada Pinkett Smith reagiert

Inzwischen hat sich auch Jada Pinkett Smith nach der Attacke ihres Mannes zu Wort gemeldet. Schließlich brachte die 50-Jährige aufgrund ihres Haarausfalls den Ohrfeigen-Skandal erst ins Rollen. „Das ist die Zeit, um zu heilen und ich bin dafür bereit“, postete sie eine geheimnisvolle Botschaft auf Instagram.

Was sie genau mit dieser Aussage sagen möchte, weiß nur sie. Die Kommentarfunktion hat sie inzwischen ausgeschaltet. Wohl, um unnötigen Streit zu vermeiden. Es scheint, dass auch der Schauspielerin daran gelegen ist, so langsam einen Schlussstrich unter die ganze Geschichte zu ziehen.

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Jim Carrey würde Will Smith auf 200 Millionen verklagen

Auch wenn sich Will Smith inzwischen für seine Tat entschuldigt hat, reißen die Reaktionen darüber nicht ab. Besonders Hollywood-Star Jim Carrey (60) geht mit seinem Kollegen hart ins Gericht. Wäre es ihm passiert, hätte er angekündigt, „Will auf 200 Millionen US-Dollar zu verklagen“. Schließlich würde die Tat für alle Zeiten bestehen bleiben und allgegenwärtig sein.

Oscar-Ohrfeige: Jim Carrey hätte Will Smith auf 200 Millionen verklagt

„Du hast nicht das Recht, auf die Bühne zu gehen und Personen ins Gesicht zu schlagen, weil sie Worte gesagt haben“, sagte der Kanadier bei „CBS Mornings“. „Ich habe nichts gegen Will Smith. Er hat großartige Dinge getan, aber das war kein guter Moment.“

Auch weitere Promis reagierten entsetzt. „Wir sollten niemals an einen Ort kommen, an dem wir sitzen und zusehen, wie ein Filmstar jemanden im globalen Fernsehen schlägt, und dann einen Moment später stehende Ovationen bekommt, während er über Liebe spricht“, twitterte Maria Shriver (66), Ex-Frau von Arnold Schwarzenegger (74). Beibt abzuwarten, ob sich das Feuer in den kommenden Tagen legt.