MusikSchwieriger Entschluss: Muse sagen internationale Konzerte kurzfristig ab

Muse - Rome 2019 - Avalon
Muse haben mehrere internationale Konzerte abgesagt und damit bei Fans weltweit für Enttäuschung gesorgt.
Die britische Rockband hätte im Februar in Abu Dhabi, Johannesburg, Kapstadt und Bengaluru auftreten sollen, zog nun jedoch kurz vor Beginn der Termine die Reißleine. Als Grund nannte das Trio „unvorhergesehene Umstände“, die außerhalb der eigenen Kontrolle lägen.
In einer über Live Nation verbreiteten Erklärung hieß es: „Aufgrund unvorhergesehener Umstände, die wir nicht beeinflussen können, sind wir leider nicht in der Lage, die geplanten Shows in Indien, Südafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten durchzuführen.“ Weiter erklärten Muse: „Das war eine sehr schwierige Entscheidung, die wir nicht leichtfertig getroffen haben. Es tut uns aufrichtig leid für alle, die Tickets gekauft haben, und wir danken euch für euer Verständnis.“
Während für das Konzert in Abu Dhabi Rückerstattungen angeboten werden, bleiben viele Fans dennoch ratlos. Gleichzeitig befindet sich die Band musikalisch in einer Übergangsphase. 2025 veröffentlichten Muse mit ‚Unravelling‘ ihre erste neue Single seit drei Jahren. Bassist Chris Wolstenholme hatte zuvor erklärt, dass die Band „relativ bald“ mit den Arbeiten an einem neuen Album beginnen wolle: „Wir werden definitiv wieder bei einem Label unterschreiben. Wir waren zuletzt bei Warner und haben unsere Verträge immer wieder verlängert. Ob wir das erneut tun oder etwas Neues ausprobieren, wissen wir noch nicht.“ Er räumte zudem ein, dass sich der Rhythmus der Band verändert habe: „Wenn man schon so lange dabei ist, werden die Abstände zwischen den Alben größer. Wir können nicht mehr alle zwei Jahre ein neues Album rausbringen.“
Wolstenholme erklärte, dass Muse bewusst Zeit zum „Resetten“ bräuchten. „Es gibt uns die Möglichkeit, neu zu überlegen, was als Nächstes kommt.“ Ein neues Album sei frühestens 2026 realistisch. In der Zwischenzeit widmet sich der Bassist seinem Nebenprojekt Chromes, während Muse nur wenige ausgewählte Live-Auftritte planen.







