FilmVicky Jewson lobt ‚Ikone‘ Uma Thurman

Uma Thurman attends the 35th Annual GLAAD Media Awards - Getty
Vicky Jewson lobt 'Ikone' Uma Thurman.
Uma Thurman kann „eine Bösewichtin spielen wie keine andere“, sagt Vicky Jewson.
Die 55-jährige Schauspielerin übernimmt eine Schurkenrolle im neuen Action-Thriller ‚Pretty Lethal‘, und die Regisseurin überschüttete den Hollywood-Star mit Lob und bezeichnete Uma als „Ikone“ der Filmindustrie. Jewson sagte gegenüber ‚People‘: „Uma ist offensichtlich eine Ikone, und sie kann eine Bösewichtin spielen wie niemand sonst.“
In ‚Pretty Lethal‘ spielt Thurman Devora Kasimer, ein zurückgezogenes ehemaliges Ballett-Wunderkind. Laut Jewson war sie die perfekte Besetzung für diese Rolle. Die Regisseurin erklärte: „Sie hat einen wunderbar schwarzen Humor und bringt gleichzeitig Empathie in die Figur ein, sodass man auch dann noch bei ihr bleibt, wenn die absurdesten Dinge passieren. Ich glaube nicht, dass jemand außer Uma mit ihrem Talent das so umsetzen könnte.“ Jewson verriet außerdem, dass ‚Pretty Lethal‘ eine „Homage an ‚Der Nussknacker'“ sei. Sie erklärte: „Es ist die Aufführung, bei der Devora ihren Traum verloren hat, und das prägt ihre Figur im gesamten Film. Jeder Zentimeter dieses Raums ist eine Hommage an ‚Der Nussknacker‘, damit sie das Gefühl hat, niemals von der großen Liebe ihres Lebens – dem Ballett – getrennt zu sein.“
Thurman feierte große Erfolge im Filmgeschäft mit Rollen in Filmen wie ‚Pulp Fiction‘, ‚Batman Robin‘, ‚Les Misérables‘ und ‚My Super Ex-Girlfriend‘. Trotz ihrer Karriere gab die preisgekrönte Schauspielerin kürzlich zu, dass sie sich in Hollywood nie ganz zu Hause gefühlt habe. Im Gespräch mit InStyle sagte sie: „Ich habe mir eigentlich immer gewünscht, nach Los Angeles zu ziehen. Ich hatte sogar einmal eine Wohnung dort, weil ich häufig dort gearbeitet habe – und kaum hatte ich den Mietvertrag unterschrieben, wurde ich innerhalb von etwa sechs Wochen mit meiner Tochter schwanger.“ Uma entschied sich bewusst, in der Nähe ihrer Familie zu bleiben, wodurch sie nie enge Verbindungen in Los Angeles aufbaute. Heute blickt sie mit gemischten Gefühlen darauf zurück: „Ich habe nie wirklich Zeit in Los Angeles verbracht, und deshalb habe ich mich nie richtig in die Gemeinschaft meines eigenen Berufs integriert – und das ist eigentlich schade.“ Trotzdem verfällt sie nicht in Selbstmitleid: „Ich denke, die Entscheidung, glücklich zu sein, sollte man treffen – unabhängig von den Umständen.“







