StarsDakota Johnson fiel wegen guter Manieren bei Casting durch

Dakota Johnson - June 2024 - Getty Images - Tribeca Film Festival
Dakota Johnson fiel wegen guter Manieren bei Casting durch.
Dakota Johnson hat ein Vorsprechen aufgrund ihrer guten „Manieren“ nicht bestanden.
Die 36-jährige Schauspielerin erinnerte sich daran, zu einem Casting für ein nicht näher genanntes Projekt eingeladen worden zu sein und sich dort allen Anwesenden vorgestellt zu haben. Dennoch bekam sie die Rolle nicht, weil ihr Verhalten als „arrogant“ und „überheblich“ bewertet wurde, da sie sich die Zeit nahm, jedem die Hand zu schütteln. Sie sagte bei ‚Hits Radio‘: „Ich bin in den Raum gegangen, habe jedem die Hand geschüttelt und mich vorgestellt. Dann habe ich die Szene gespielt und bin gegangen. Und das Feedback war, dass ich, weil ich mich vorgestellt und jedem die Hand gegeben habe, arrogant wirkte, als würde ich mich einschmeicheln und mich für etwas Besseres halten.“ Dakota kritisierte die „ziemlich verrückte“ Situation und betonte: „Ich hatte einfach nur Manieren.“
Die ‚Splitsville‘-Darstellerin hatte zuvor angekündigt, keine Zeit mehr auf „toxischen“ Filmsets zu verschwenden. Sie schätzt ihre Rolle als Produzentin, weil sie dadurch das Arbeitsumfeld selbst gestalten kann. Sie sagte gegenüber ‚Variety‘: „Wenn es keine gesunde Zusammenarbeit gibt, wenn es nicht passt, dann passt es eben nicht. Dann machen wir auch nicht weiter. Ich kann meine Zeit nicht mehr auf toxischen Sets oder in Situationen verschwenden, die keinen Spaß machen, nicht erfüllend oder nicht gesund sind. Das ist einer der Vorteile des Produzierens, weil ich großartige Menschen zusammenbringen und etwas erschaffen kann.“ Dakota ging nicht näher auf konkrete „toxische“ Erfahrungen ein, betonte jedoch, dass sie nicht mit Menschen arbeiten möchte, die „gemein, herablassend oder unfreundlich“ sind. Sie fügte hinzu: „Ich möchte mich nicht mit Leuten auseinandersetzen, die nicht bereit sind, zusammenzuarbeiten – und dann gibt es natürlich offensichtliche Dinge. Wir wissen inzwischen alle, was ein toxisches Set ist. Wir sind Künstler, also gibt es Raum für starke Persönlichkeiten, und wir arbeiten mit Emotionen.“ Gleichzeitig räumte der ‚Materialists‘-Star ein, dass es dennoch Platz für gesunde Meinungsverschiedenheiten gibt: „Ich liebe eine gesunde Diskussion am Set, und ich glaube auch, dass sich die beste Idee durchsetzt. Es ist kein Kampf, kein Wettlauf, es ist Zusammenarbeit.“






