FilmMeryl Streep enthüllt endlich die Inspiration für ihre Figur in ‚Der Teufel trägt Prada‘

Meryl Streep arriving at the 76th Primetime Emmy Awards LA SEpt 2024 - Getty
Meryl Streep enthüllt endlich die Inspiration für ihre Figur in 'Der Teufel trägt Prada'.
Meryl Streep hat ihre Figur in ‚Der Teufel trägt Prada‘ auf zwei Hollywood-Regisseure gestützt.
Die 76-jährige Schauspielerin spielte im ersten Film von 2006 die eiskalte Magazinchefin Miranda Priestly und hat die Rolle nun für die Fortsetzung – ‚Der Teufel trägt Prada 2‘, die im Mai in die Kinos kommt – erneut übernommen. Jetzt hat Streep langjährige Gerüchte zerstreut, wonach ihre Inspiration von der berühmten ‚Vogue‘-Chefin Anna Wintour stamme, und erklärt, dass sie ihre Darstellung tatsächlich auf ihren Erfahrungen mit den Filmemachern Mike Nichols und Clint Eastwood basierte. Während eines Auftritts in der ‚Late Show with Stephen Colbert‘ erklärte die Schauspielerin: „Ich habe im Grunde die ganze Zeit Mike Nichols imitiert. Wenn Mike Nichols und Clint Eastwood ein Baby hätten, wäre es Miranda Priestly. Die Autorität am Set. […] Diese Art zu handeln nehmen viele als gemein wahr, aber sie ist lustig. Ich finde es lustig.“ Über Eastwood fügte sie hinzu: „Clint würde niemals die Stimme erheben. Er führte Regie und die Leute mussten sich nach vorne lehnen, um zu hören, was er sagte.“
Meryl verriet außerdem, dass sie Eastwood nie gesagt habe, dass er sie für ihre Darstellung in ‚Der Teufel trägt Prada‘, basierend auf dem Roman von Lauren Weisberger, inspiriert habe, wohl aber Nichols. „Ich habe es Mike gesagt, und er war begeistert“, ergänzte sie. Die langjährige ‚Vogue‘-Chefin Wintour galt lange als Inspiration für Miranda Priestly und gab zuvor zu, dass sie zur Premiere des Films 2006 ein Prada-Outfit trug, weil sie keine Ahnung hatte, worum es in dem Film gehen würde. In einem Auftritt im Podcast ‚The New Yorker Radio Hour‘ sagte Wintour: „Ich ging zur Premiere in Prada, ohne überhaupt zu wissen, worum es in dem Film geht. Und ich glaube, die Modebranche war sehr besorgt um mich, dass der Film mich in ein schwieriges Licht rücken würde. Zunächst einmal war es Meryl Streep – fantastisch. Dann sah ich den Film und fand ihn sehr unterhaltsam.“







